Politik
Anzeige

Deutschland und die Kernkraft, Teil 2: Warum die Atomkraft das Klima retten könnte

Die Kernkraft: Anfangs noch naiv-enthusiastisch begrüßt, später dämonisiert. Die Zukunft der Energie- und Klimapolitik könnte zwischen diesen beiden Polen liegen.
Autor
01.05.2022 09:17
Aktualisiert: 01.05.2022 09:17
Lesezeit: 1 min

Innerhalb der EU steht Deutschland inzwischen nahezu auf einsamem Posten bei seinem Kampf gegen die Einstufung der Atomenergie als grüne Energie – auch weltweit nimmt die Bundesrepublik mit ihrer Anti-Atom-Politik eine Sonderrolle ein. Dabei sind Proteste gegen die Atomkraft keineswegs eine rein bundesdeutsche Erscheinung, sondern waren vielmehr ein weltweit auftretendes Phänomen. Der Umwelthistoriker Joachim Radkau erklärt sich die langfristige Durchsetzungskraft der deutschen Antiatomkraftbewegung vor allem mit „Wechselwirkungen zwischen Bürgerprotest, Medien, Politik, Verwaltung, Justiz und Wissenschaft“.

In Frankreich und Japan zum Beispiel hätte sich eine solche „dynamische Wechselwirkung zwischen den genannten Akteuren und Instanzen“ weit weniger entwickelt. Zudem sei auch die Entstehung der „stärksten grünen Partei“ auf ein eigentümlich deutsches Gemisch aus der international stärksten Antiatomkraftbewegung, den Achtundsechzigern sowie der Umweltbewegung zurückzuführen.

...


DWN
Finanzen
Finanzen Frankreich zieht Goldreserven aus den USA ab: Welche Folgen hat das für Europa?
08.04.2026

Frankreich ordnet seine Goldreserven neu und verlagert zentrale Bestände aus den USA nach Europa. Steht Europa damit vor einer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreis-Entlastung: Streit in der Koalition verschärft sich
08.04.2026

Die Hoffnung auf sinkende Energiepreise nach geopolitischer Entspannung erfüllt sich bislang nicht. Stattdessen rückt die...

DWN
Finanzen
Finanzen Ölpreis aktuell unter Druck: Märkte reagieren auf Feuerpause
08.04.2026

Nach politischen Signalen der Entspannung fällt der Ölpreis aktuell deutlich. Anleger reagieren nervös, während Unsicherheiten weiter...

DWN
Politik
Politik Trump droht mit 50-Prozent-Zöllen gegen Iran-Partner – das könnten die Folgen sein
08.04.2026

Mit drastischen 50-Prozent-Zöllen erhöht Donald Trump den Druck auf Irans Unterstützer. Gleichzeitig kündigt er weitreichende...

DWN
Politik
Politik Ungarn vor entscheidenden Wahlen: Orbán setzt gleichzeitig auf die USA und Russland
08.04.2026

Viktor Orbán verschärft im Wahlkampf seinen außenpolitischen Kurs und setzt zugleich auf Unterstützung aus Washington und Moskau....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Netflix verliert Verfahren in Italien: Drohen Milliarden-Rückforderungen?
08.04.2026

Das Urteil eines italienischen Gerichts setzt Netflix in Europa unter juristischen Druck. Könnte der Fall eine Welle neuer Verfahren...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto-Wallet-Vergleich: So verwalten Sie Bitcoin & Co. sicher – die besten digitalen Geldbörsen
08.04.2026

In digitalen Geldbörsen verwalten Nutzer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether und bewahren sie sicher auf. Doch welches Krypto-Wallet...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Exporteure: Wachstum erwartet – doch Risiken für Exporte steigen
08.04.2026

Die deutsche Exportwirtschaft trotzt internationalen Konflikten und blickt weiterhin nach vorn. Doch steigende Risiken in Lieferketten und...