Finanzen

Tesla-Chef Musk ist Großaktionär bei Twitter, Aktie auf Höhenflug

Tesla-Chef Elon Musk ist Großaktionär beim Kurznachrichtendienst Twitter geworden.
04.04.2022 14:13
Lesezeit: 1 min

Tesla-Chef Elon Musk ist Großaktionär beim Kurznachrichtendienst „Twitter“ geworden. Musk besitze einen Anteil von 9,2 Prozent, geht aus einer am Montag veröffentlichten Pflichtmitteilung hervor. Damit könnte der laut „Forbes“ reichste Mann der Welt, dem auf Twitter mehr als 80 Millionen Menschen folgen, das größte Aktienpaket aller Investoren besitzen. Die Twitter-Aktie hob vorbörslich ab und legte mehr als 26 Prozent zu. Im Sog legten auch die Papiere von Snapchat-Eigner „Snap“ sowie von Facebook-Mutterkonzern „Meta“ zu. Erst kürzlich hat Musk in einem Tweet erklärt, er denke „ernsthaft“ darüber nach, eine neue Internet-Plattform zu gründen.

Aus der Mitteilung geht hervor, dass Elon Musk 73,5 Millionen Twitter-Aktien hält. Basierend auf dem Freitagskurs hat das Paket einen Wert von rund 2,9 Milliarden Dollar. Erst im November hatte sich Twitter-Gründer Jack Dorsey von der Konzernspitze zurückgezogen und den Staffelstab an „Parag Agrawal“ übergeben. Agrawal kündigte an, das Unternehmen mit mehr als 215 täglichen Nutzern stärker zu fokussieren. Musk selbst dürfte mit seinen kontroversen Aussagen für einigen Verkehr auf der Plattform sorgen. Allerdings lag er auch immer mal im Clinch mit „Twitter“, beispielsweise als er der Firma vorwarf, die freie Meinungsäußerung nicht zu verteidigen.

Musk ist nicht nur Chef des weltgrößten Elektroautobauers „Tesla“, sondern auch des Raumfahrt- und Telekomunternehmens „SpaceX“ sowie des Neurotechnologie-Anbieters „Neuralink“ und der Infrastrukturfirma „The Boring Company“.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft IEA-Bericht: Das Zeitalter der Elektrizität beginnt mit Rekordinvestitionen
06.06.2026

Die zweite Energiekrise in fünf Jahren verändert den globalen Energiemarkt. Strom, Netze, Batterien und Solarenergie rücken ins Zentrum...

DWN
Technologie
Technologie E-Auto: Gebrauchte Elektroautos könnten bald deutlich attraktiver werden
06.06.2026

Der Markt für gebrauchte Elektroautos wächst, bleibt aber deutlich hinter klassischen Verbrennern zurück. Gründe dafür sind hohe...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Wirtschaftspolitik unter Beschuss: Mittelstand und Traditionsunternehmen in Existenznot
06.06.2026

Insolvenzrekorde, verzweifelte Unternehmer und eine stagnierende Wirtschaft. Die Existenznot in deutschen Firmen geht um, die Lage war noch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Selbstzweifel im Job: Wie Schwächen zu Stärken werden
06.06.2026

Im Arbeitsalltag verläuft nicht immer alles reibungslos. Weshalb Selbstzweifel ganz normal sind und welche Fragen jetzt besonders wichtig...

DWN
Panorama
Panorama Mercedes CLA im Test: Ungewöhnlich, sparsam und besser denn je
06.06.2026

Der neue Mercedes CLA sieht nicht sofort nach Liebe auf den ersten Blick aus. Doch unter der auffälligen Hülle steckt ein überraschend...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft KI-Logistik fordert Frachtgiganten heraus
06.06.2026

Die Frachtbranche galt lange als Geschäft aus Stahl, Schiffen und Terminals. Nun dringt KI in die Buchungen ein, automatisiert Dokumente...

DWN
Politik
Politik EZB warnt vor Risiken für die Finanzstabilität bei längerem Iran-Krieg
06.06.2026

Die Banken wirken stabil, die Märkte aber nicht. Der Iran-Krieg trifft auf hohe Bewertungen, nervöse Anleger und Staaten mit knappen...

DWN
Politik
Politik Atomabkommen mit dem Iran: Warum Trump Obamas Iran-Deal zu Fall brachte
06.06.2026

Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass er Barack Obamas Iran-Politik für einen Fehler hält. Der Ausstieg der USA aus dem...