Gemischtes

Wissenschaftler züchten künstliche Herzen und Lungen

Lesezeit: 1 min
28.12.2013 01:38
Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Organe von Lebewesen außerhalb des Körpers gezüchtet werden können. Schwere Krankheiten könnten so geheilt werden, ohne dass das Immunsystem ein neues Organ abstößt.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein österreichischer Mediziner hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Organe außerhalb des Körpers gezüchtet werden können. Menschliche Lungen und Herzen haben die Forscher bereits hergestellt.  Transplantationen bei Ratten verliefen erfolgreich. Die künstlichen Organe wachsen im Körper mit und können vom Immunsystem nicht abgestoßen werden.

Mediziner lassen im Labor Organe wachsen. Die Forscher entfernen dazu die DNS aus entnommen Organen mit Seifenlauge. Übrig bleibt das Kollagen-Gerüst des Organs, welches mit Stammzellen besiedelt wird.  Das nachgewachsene Organ beginnt wieder zu arbeiten.

Ein Rattenherz wächst in dreißig Tagen, menschliche Organe aufgrund ihrer Größe länger.

Herz- und Nierentransplantationen bei Ratten wurden im Labor in Boston erfolgreich durchgeführt. Das neue Organ wird nicht abstoßen, das Immunsystem muss nicht mit Medikamenten unterdrückt werden.

Klinische Studien am Menschen sollen in etwa zehn Jahren beginnen. Die Mediziner haben bereits 40 menschliche Herzen und 20 Lungen reproduziert, berichtet Futurezone.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Expansion in der Corona-Krise: BlackRock profitiert massiv von Öffnung des chinesischen Finanzsektors

China öffnet ausgerechnet in der Corona-Krise seinen Finanzsektor für ausländische Investoren. Der größte Profiteur der Öffnung ist...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Protokoll deutet mögliche Straffung der Geldpolitik an

Das Protokoll der letzten Zinssitzung der EZB deutet darauf hin, dass die umfangreichen PEPP-Anleihenkäufe im kommenden Monat...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Klaus Schwab hatte im November 2020 vor Cyber-Angriffen auf Stromversorgung und Gesundheitssystem gewarnt

Im November 2020 hatte der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, gesagt: „Wir alle wissen, dass das erschreckende Szenario...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Deutschland
Deutschland „Unsere Solidarität gilt den jüdischen Gemeinden“: Türkisch-Islamische Gemeinde DITIB verurteilt judenfeindliche Proteste in Deutschland

In einer Mitteilung kritisiert die Türkisch-Islamische Gemeinde DITIB die antisemitischen Proteste in Deutschland: „Unsere Solidarität...

DWN
Technologie
Technologie Seehofer warnt alle Bundestagsabgeordneten vor drohenden Hacker-Angriffen auf private Geräte

Ein massiver Hackerangriff Krimineller auf das irische Gesundheitssystem zeigt die Nachteile eines digitalisierten Verwaltungssystems auf....

DWN
Deutschland
Deutschland Mittelstandsverband warnt vor Exportbeschränkungen bei Holz

Exportbeschränkungen für Holz sind aus Sicht des Mittelstandsverbands BVMW der falsche Weg. Denn die Konsequenzen wären fatal.

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.