Finanzen

Danone verklagt Milch-Firma wegen verunreinigter Lieferung nach China

Lesezeit: 1 min
09.01.2014 13:18
Der französische Joghurt-Hersteller Danone kündigt seinen Vertrag mit dem neuseeländischen Milchlieferanten Fonterra und leitet rechtliche Schritte ein. Nach dem Skandal um das vermeintlich mit Bakterien verunreinigte Milchpulver ging der Verkauf der Babynahrung um mehr als acht Prozent zurück. Der dadurch entstandene Schaden soll 350 Millionen Euro betragen.
Danone verklagt Milch-Firma wegen verunreinigter Lieferung nach China

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Danone zieht gegen den neuseeländischen Milchlieferanten Fonterra vor Gericht. Das Unternehmen will eine Entschädigung für die entgangenen Einnahmen nach dem Milchpulver-Skandal im vergangenen August.

Fonterra hatte gewarnt, dass möglicherweise mit Bakterien verunreinigtes Milchpulver geliefert wurde. Daraufhin rief Danone alle betroffenen Produkte in acht Ländern, inklusive China, zurück. Das französische Unternehmen schätzt den dadurch entstandenen Schaden auf 350 Millionen Euro, berichtet FT.

Der Alarm stellte sich als falsch heraus, das Milchpulver war nicht kontaminiert. Danone beendet dennoch die Zusammenarbeit, denn „der Vorfall zeigt die grobe Fahrlässigkeit von Fonterra in der Anwendung von Qualitätsstandards in der Lebensmittelindustrie“, teilte Danone in einer Aussendung mit.

Die Verfahren gegen Fonterra werden sowohl in Neuseeland als auch in Singapur geführt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Türkei lehnt Nato-Beitritte von Schweden und Finnland ab

Die türkische Regierung lehnt einen Beitritt der nordischen Länder zur Nato strikt ab. Luxemburg zufolge steckt eine...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Zweitgrößter Weizen-Produzent der Welt stoppt den Export

Der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt stellt die Ausfuhren ein - mit weitreichenden Folgewirkungen.

DWN
Deutschland
Deutschland Brüssel startet totale Kontrolle: Ab 6. Juli wird Geschwindigkeits-Überwachung in Autos Pflicht

Das Zeitalter der totalen Überwachung im Auto hat begonnen: Ab 6. Juli 2022 wird die Tempo-Überwachung ISA in allen neuen Autos zur...

DWN
Finanzen
Finanzen Bärenmarkt voraus: Was Anleger derzeit von professionellen Tradern lernen können

Investoren und Trader betrachten Märkte aus geradezu gegensätzlichen Perspektiven, die beide Erfolg haben können. Doch in einem...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kunstmarkt: Berlin und München konkurrieren um Spitzenposition

Ein starker Mittelstand: Die deutschen Auktionshäuser kommen gut über die Corona-Pandemie hinweg, während sich das Interesse der Käufer...

DWN
Politik
Politik Moskau nennt Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands „schwerwiegenden Fehler“

Die russische Regierung warnt vor einem Beitritt Schwedens und Finnlands zur Nato. Die Aussagen eines Ministers haben es in sich.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russischer Gas-Transit durch die Ukraine geht weiter zurück

Das Volumen russischen Gases, das durch die Ukraine in die EU gepumpt wird, sinkt weiter.

DWN
Politik
Politik NRW: Wahlbeteiligung sackt deutlich ab

Die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wirft Fragen auf.