Politik

Klitschko-Treffen mit Janukowitsch ohne Ergebnis

Lesezeit: 1 min
18.02.2014 22:26
Am Abend hat Oppositionsführer Wladimir Klitschko überraschend Präsident Janukowitsch getroffen. Doch das Gespräch brachte keine Einigung auf ein Ende der Gewalt. Chronik der Ereignisse.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Syrien  
Ukraine  

01.25 Uhr: Ein nächtliches Krisentreffen zwischen Präsident Viktor Janukowitsch und der Opposition ist nach Angaben des Oppositionspolitikers Vitali Klitschko ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Bei dem Gespräch habe man keine Lösung für ein Ende der Gewalt gefunden.

22.18 Uhr: Oppositionsführer Klitschko kommt zu Gesprächen mit Präsident Janukowitsch in dessen Amtssitz an. Das berichtet Klitschkos Sprecherin.

21.30 Uhr: Die ukrainische Polizei zieht eine Bilanz der Gewalt vom Dienstag. Nach ihren Angaben wurden vier Polizeibeamte getötet und 39 durch Schüsse verwundet. Insgesamt seien mehr als 100 Beamte verletzt worden. Bislang hatten die Behörden von neun Toten gesprochen - sieben Demonstranten und zwei Polizisten.

20.58 Uhr: Die urkainischen Sicherheitskräfte rücken von Norden her auf dem Unabhängigkeitsplatz vor. Auf Fernsehbildern ist zu sehen, dass die Zelte der Demonstranten in Flammen stehen.

18.11 Uhr: Ukrainische Polizei gibt die Zahl der Todesopfer mit neun an: sieben Zivilisten und zwei Polizisten, wie die Agentur Interfax meldet.

16.59 Uhr: Oppositionsführer Klitschko: "Wir können den Einsatz von Gewalt bei einer Räumung des Maidan (Unabhängigkeitsplatzes) nicht ausschließen."

16.51 Uhr: Oppositionsführer Vitali Klitschko ruft laut TV Frauen und Kinder auf, zur eigenen Sicherheit den Unabhängigkeitsplatz zu verlassen.

16.46 Uhr: Das Innenministerium meldet einen toten Polizisten. Dem Beamten sei in den Nacken geschossen worden und später seinen Schussverletzungen erlegen.

16.34 Uhr: Präsident Janukowitsch plant für Mittwoch ein Treffen mit der Opposition. Dies gibt der Parlaments-Präsident bekannt. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigt sich angesichts der Gewalt "tief besorgt". Ein Fotograf sagt der Nachrichtenagentur Reuters, er habe vor einer U-Bahnstation am Unabhängigkeitsplatz zwei Leichen gesehen.

15.26 Uhr: Eine Arbeitsgruppe des Präsidenten fordert per Internet die Opposition auf, einzuschreiten, um die Eskalation des Konflikts und die "bewaffnete Konfrontation" zu beenden.

15.21 Uhr: Bereitschaftspolizei rückt zum Unabhängigkeitsplatz vor. An Barrikaden brechen Scharmützel mit Demonstranten aus.

15.20 Uhr: Die ukrainische Polizei durchbricht einem TV-Bericht zufolge Barrikaden, die Demonstranten in der Nähe des Stadions des Fußballvereins Dynamo Kiew errichtet haben. Sie rücken demnach auf den Unabhängigkeitsplatz vor.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Stunde der Wahrheit für Ursula von der Leyen: Wiederwahl auf Messers Schneide
17.07.2024

Ursula von der Leyen hofft auf Wiederwahl als Präsidentin der EU-Kommission. Am Donnerstag schlägt in Brüssel ihre Stunde der Wahrheit....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Seltene Erden aus Monazit: Hoffnungsträger für die Versorgung mit Schlüsselmetallen
17.07.2024

Die deutsche Rohstoffbehörde BGR weist in einer neuen Studie auf das Potenzial von Monazit für die Versorgung mit den chronisch knappen...

DWN
Politik
Politik Covid-Impfstoff: EU-Kommission hielt wichtige Informationen zurück
17.07.2024

Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat laut einem Urteil des EU-Gerichts gegen das EU-Recht verstoßen, indem sie Informationen...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundeshaushalt 2025: Wofür die Ampel im nächsten Jahr Geld ausgeben will
17.07.2024

Lange wurde verhandelt, jetzt ist der Bundestag am Zug. Die meisten Ministerien bekommen mehr Geld, als der Finanzminister geben wollte....

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilien: Warum Investoren abwarten
17.07.2024

Niedrige Zinsen haben die Investoren in den vergangenen Jahren vermehrt dazu bewegt, in Wohnimmobilien zu investieren statt in...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutscher Mittelstand sieht erhebliche Kostensteigerungen
17.07.2024

KfW-Befragung: Deutschlands Mittelstand erwartet höhere Kosten: 80 Prozent der mittelständischen Unternehmen rechnen mit Mehrbelastungen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hackerangriffe nehmen zu: Deutsche unterschätzen Cyberkriminalität!
17.07.2024

Trotz alarmierender Bedrohungslage im Cyberraum und einer Zunahme von Hackerangriffen steigt die Unbesorgtheit der Deutschen – laut...

DWN
Politik
Politik Landwirtschaftssubventionen unter der Lupe: Wohin fließen die Milliarden?
17.07.2024

Ende 2023 und Anfang 2024 waren die Bauerproteste ein Topthema in Deutschland. Der Grund, wie so oft, war Geld, genauer gesagt...