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Mehr Jobs und mehr Umsatz - Musikwirtschaft wird relevanter

Ob Plattenfirmen, Konzertveranstalter, Tonstudios oder Musikverlag – für die Musikbranche arbeiten Tausende Menschen. Und es sind sogar mehr geworden. Das hat auch Einfluss auf den Umsatz.
21.09.2024 07:21
Lesezeit: 1 min
Mehr Jobs und mehr Umsatz - Musikwirtschaft wird relevanter
Trägt auch seinen Teil zum Umsatz der Branche bei: Geigenbauer Matthias Vorbrodt in Braunschweig. Die Werkstatt wurde 1844 als Rautmann Geigenbau gegründet. (Foto: dpa) Foto: Alexander Körner

Die deutsche Musikwirtschaft ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und hat dabei nicht nur beim Umsatz zugelegt, sondern bietet auch immer mehr Menschen einen Job. So hat die Musikwirtschaft – zu der die Veranstaltungsbranche, die Plattenfirmen, die Musikverlage sowie die Verwertungsgesellschaften gehören - 2023 mit ihren Produkten und Dienstleistungen rund 17,4 Milliarden Euro eingenommen. Das teilten Musikwirtschaftsverbände und Verwertungsgesellschaften im Rahmen des Reeperbahn-Festivals in Hamburg mit. Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 14,8 Milliarden und 2014 lag der Umsatz bei 12,7 Milliarden.

Eine Studie aus Hamburg verdeutlicht, wie Deutschland an Kultur mitverdient

Werden vom Umsatz alle Kosten für Rohstoffe, Bauteile und Co. abgezogen, erreicht die Musikwirtschaft den Angaben zufolge mittlerweile eine Bruttowertschöpfung von 6,6 Milliarden Euro – auch hier steigen die Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren stetig. Damit habe die Musikwirtschaft mittlerweile auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung und die wirtschaftliche Relevanz der Branche sei weiter gestiegen, sagen die Studien-Autoren.

Mit dem gestiegenen Umsatz geht auch einher, dass mehr Menschen in der Branche beschäftigt werden können. So arbeiteten im vergangenen Jahr fast 156.000 Männer und Frauen in einem Musikunternehmen, darunter 64.000 Selbstständige oder Inhaber. 2014 waren es rund 128.600.

Die Studie wurde von den wichtigsten Musik wirtschaftlichen Verbänden und den zwei größten Verwertungsgesellschaften in Auftrag gegeben und vom Land Hamburg sowie vom Bund gefördert.

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