Fresenius Medical Care-Aktie: Einführung des neuen Dialysegeräts belastet FMC 2026
Nach dem kräftigen Gewinnanstieg 2025 dürfte sich das Wachstum beim Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) (ISIN: DE0005785604) im Jahr 2026 spürbar abschwächen. Für die Fresenius Medical Care-Aktie rückt damit ein Jahr geringerer Dynamik in den Fokus. Konzernchefin Helen Giza hält beim bereinigten operativen Ergebnis 2026 sowohl ein Plus als auch ein Minus im mittleren einstelligen Prozentbereich zu konstanten Wechselkursen für möglich.
Hintergrund ist insbesondere die Markteinführung eines neuen Dialysegeräts in den USA, die sich finanziell bemerkbar macht, wie der DAX-Wert am Dienstag in Bad Homburg erklärte. Für den FMC-Aktienkurs und die Fresenius Medical Care-Aktie bedeutet dies vorerst Gegenwind. Im vorbörslichen Handel notierte die FMC-Aktie auf Tradegate bei 41,00 Euro - gegenüber dem Schlusskurs des Vortages ist das ein Minus von annähernd 1,6 Prozent.
Fresenius Medical Care-Zahlen übertreffen Erwartungen deutlich
Im Vorjahr war das bereinigte operative Ergebnis - auch gestützt durch das laufende Sparprogramm - um 23 Prozent auf 2,21 Milliarden Euro gestiegen, währungsbereinigt lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr bei 27 Prozent. Die aktuellen Fresenius Medical Care-Zahlen fielen damit etwas besser aus als von Analysten erwartet. Unter dem Strich legte das Konzernergebnis nominal um 82 Prozent auf 978 Millionen Euro zu. Aktionäre der Fresenius Medical Care-Aktie sollen für 2025 eine leicht erhöhte Dividende von 1,49 Euro erhalten. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr zu konstanten Wechselkursen um 5 Prozent auf gut 19,6 Milliarden Euro.
Nach den jüngsten Fresenius Medical Care-Zahlen und mit Blick auf die FMC-Aktie soll der Erlös auch 2026 währungsbereinigt etwa auf diesem Niveau liegen. Für die Entwicklung der FMC-Aktie und den weiteren Verlauf beim FMC-Aktienkurs bleiben die Investoren damit aufmerksam.

