Geopolitische Spannungen und Energiemärkte
Die US-Leitindizes verzeichnen nun die längste Verlustserie seit fast vier Jahren.
Der von US-Präsident Donald Trump geführte Krieg im Iran überschattet weiterhin die Märkte; ein klares Ende ist nicht in Sicht.
Die Energiemärkte stehen weiterhin massiv unter Druck, wobei der Ölpreis starken Schwankungen unterworfen ist, wie es seit Ausbruch des Konflikts am 28. Februar der Fall ist.
Futures auf Brent-Rohöl stiegen im späten Handel um 4,22 Prozent und schlossen bei 112,57 US-Dollar je Barrel.
Unterdessen verlängerte Trump die Frist für weitere Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur bis zum 6. April.
US-Leitindizes auf Talfahrt
Am Freitag fiel der Dow Jones um 1,7 Prozent (oder fast 800 Punkte), während der S&P500 gleichermaßen um 1,67 Prozent nachgab und der Nasdaq um 2,15 Prozent (oder knapp 460 Punkte) abrutschte.
Der Nasdaq ist nun in den Korrekturbereich gerutscht und liegt 13 Prozent unter seinem im Oktober erreichten Rekordhoch.
Einzelwerte und Kryptowährungen im Fokus
Zu den größten Verlierern am US-Markt zählte der Pharmariese Moderna, dessen Aktie im Tagesverlauf um 7,49 Prozent auf 49,56 US-Dollar nachgab.
Das Krypto-Unternehmen Coinbase verlor 7,06 Prozent auf 161,14 US-Dollar, während Airbnb um 6,25 Prozent auf 122,87 US-Dollar sank.
Der Preis des Bitcoin selbst fiel um 4 Prozent im Zuge eines Marktausverkaufs, der sich im Nachmittagshandel beschleunigte.
Im späten Handel war er auf 65.801,13 US-Dollar abgerutscht.
Auf der Gewinnerseite legte Halliburton um 4,2 Prozent auf 40,42 US-Dollar zu; der Strom- und Erdgasversorger Entergy war mit einem Plus von 6,82 Prozent auf 109,88 US-Dollar der stärkste Wert im S&P.


