Unternehmen

Einkaufsmanager-Index: Schweizer Industrie schrumpft wegen Eurokrise weiter

Lesezeit: 1 min
02.08.2012 22:51
Die Eurokrise lastet auch schwer auf der Schweizer Industrie: Dort werden nun schon seit zehn Monaten immer mehr Arbeitsplätze abgebaut.
Einkaufsmanager-Index: Schweizer Industrie schrumpft wegen Eurokrise weiter

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Die Schweizer Industrie schrumpft weiter. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) ist im Juli den vierten Monat in Folge gesunken. Der PMI erreichte im vergangenen Monat einen Wert von 48,6 Punkten. Damit ist er im Vergleich zum Juni zwar um 0,5 Punkte gestiegen, bleibt aber weiterhin deutlich unter der Wachstumsgrenze von 50 Punkten.

Deutlich schlechter entwickelt sich auch die Zahl der Menschen die in der Industrie beschäftigt sind. So ist der Indexwert für die Beschäftigung um einen weiteren Punkt auf lediglich 45,3 Punkte gesunken. Damit sind bei der Beschäftigung zwar noch nicht die historischen Tiefststände aus dem Jahr 2009 erreicht, der Personalabbau geht aber nun bereits zehn Monate ungebremst weiter.

Als Grund für die schlechte Entwicklung sehen der Fachverband für Einkauf und Supply Management und die Credit Suisse weiterhin die „anhaltenden Unsicherheiten um die Eurokrise“.

Dieser Einschätzung entsprechen auch die Zahlen aus dem Rest Europas. Die sinkenden Nachfrage wird die Rezession in der Eurozone auch im 3.Quartal verstärken (mehr hier). Selbst Deutschland ist dem Markit-Institut zufolge vom Einbruch des Einkaufsmanager-Index’ „dramatisch“ betroffen (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  
Europa >

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Technologie
Technologie Unser neues Magazin ist da: In welchen Branchen Deutschland künftig erfolgreich sein kann
17.04.2024

Der Mond ist wieder Zentrum eines erbitterten Wettlaufs um Macht und Geld im Weltraum. Kann die Menschheit ihn erobern und ihre Probleme...

DWN
Finanzen
Finanzen Das sind die Top 3 Wachstumstrends 2024
17.04.2024

Die Wirtschaftslandschaft im Jahr 2024 steht im Zeichen bahnbrechender Innovationen und Technologien, die das Potenzial haben, unsere Welt...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsch-chinesische Beziehung: So reagiert China auf Scholz’ Besuch
16.04.2024

Die Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach China hat in den vergangenen Tagen die chinesischen Medien beschäftigt. Zum Abschluss seiner...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF-Wachstumsprognose 2024: Deutschland bleibt weltweites Schlusslicht
16.04.2024

Für Deutschland hat der IWF in seiner neuen Prognose keine guten Nachrichten: Sie dürfte auch 2024 unter allen Industriestaaten am...

DWN
Politik
Politik Modernste Raketenabwehrsysteme: So schützt sich Israel gegen Luftangriffe
16.04.2024

Hunderte Raketen und Kampfdrohnen hatte der Iran am Wochenende nach Israel gefeuert. Dass dieser Angriff vergleichsweise glimpflich...

DWN
Politik
Politik Engpass bei Stromversorgung: Oranienburg zeigt Deutschland die Grenzen auf
16.04.2024

Noch ist es ein Einzelfall: Die Kleinstadt Oranienburg, nördlich von Berlin, kommt dem Bedarf ihrer Kunden nicht mehr umfänglich nach....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau wegen KI: Jetzt trifft es auch die Hochqualifizierten
16.04.2024

Der zunehmende Einsatz von KI verändert viele Branchen grundlegend und wird in Zukunft eine Reihe von Berufen überflüssig machen. Davon...

DWN
Politik
Politik 365 Tage Schwarz-Rot in Berlin - weder arm noch sexy!
16.04.2024

Niemand war wohl mehr überrascht als Kai Wegner (CDU), dass er vor genau einem Jahr wie „Kai aus der Kiste" Regierender Bürgermeister...