Politik

Moskau: EU und USA verhindern friedliche Lösung in der Ukraine

Lesezeit: 1 min
02.05.2014 15:34
Die USA und Brüssel verhindern eine friedliche Lösung in der Ukraine, so das russische Außenministerium. Denn sie unterstützten die Putschisten in Kiew. Moskau fordert von der EU eine Stellungnahme zu den Ereignissen in der Ukraine.

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Das Außenministerium in Moskau wirft den USA und der EU vor, faktisch eine friedliche Lösung der Ukraine-Krise zu verhindern, indem sie diejenigen unterstützten, die hinter dem „Putsch“ in Kiew stünden. Das russische Präsidialamt fordert einem Bericht zufolge Europa auf, zu den Ereignissen in der Ukraine Stellung zu beziehen. Auch müsse die ukrainische Regierung ihre die Aktionen gegen die Separatisten überdenken.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordert hingegen die Rückkehr zu den Vereinbarungen von Genf. In der Schweizer Stadt hatten sich die Ukraine, Russland, die USA und die EU darauf verständigt, „jede Form der Gewalt, Einschüchterung und provozierende Handlungen“ zu unterlassen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen äußert sich über die in Slawjansk festgehaltenen Militär-Beobachter besorgt. Deren Zustand sei am Morgen den Umständen entsprechend gut gewesen. „Doch die Lage ist durch die jüngste Eskalation nicht einfacher geworden.“ Sie hoffe, dass die Bemühungen um eine Freilassung keinen Rückschlag erlitten.

Am Freitag starteten ukrainische Kräfte einen Angriff auf pro-russische Separatisten in Slawjansk (mehr hier). In der ostukrainischen Stadt Luhansk räumten die Separatisten besetzte Büros der Staatsanwaltschaft sowie ein Fernsehzentrum, so das Innenministerium in Kiew.

In Donezk hingegen brachten die Separatisten einem Sprecher der Eisenbahn zufolge, das Zentrum der Bahn unter ihre Kontrolle. Der Zugverkehr sei damit faktisch zum Erliegen gekommen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..



DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Beziehungen der Türkei zu Griechenland und den USA verschlechtern sich rapide

Die türkische Regierung hat einen Militäreinsatz gegen mit den USA verbündete Milizen in Syrien angekündigt. Die Drohung ist ein...

DWN
Politik
Politik Wahlskandal bei Bundestagswahl in Berlin: Falsche Stimmzettel ausgegeben - Neuwahlen drohen

Chaos In Berlin: Politiker stellt Strafanzeige wegen Wahlbetrugs - Wahlwiederholung wahrscheinlich.

DWN
Unternehmen
Unternehmen 320.600 Techniker fehlen: Deutscher Fachkräftemangel erreicht neuen Höhepunkt

Vor allem in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) wächst die Nachfrage auf Rekordniveau. Mit der...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Für den Notfall: Bundesregierung baut Reserve an Kohlekraftwerken aus

Gestern Klimakiller, heute Retter in der Not? Im Angesicht der Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas greift die Bundesregierung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Einzelhandel: Keine Erholung in Sicht

Der deutsche Einzelhandel leidet weiter unter der anhaltenden Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

DWN
Deutschland
Deutschland IfW-Vize fordert Rente mit 70: "Rentenversicherung läuft in ein Finanzierungsproblem"

Der Vorschlag des Vizepräsidenten des IfW Kiel, Stefan Kooths, wurde kontrovers diskutiert. Nun will er Missverständnisse aus dem Weg...

DWN
Deutschland
Deutschland Schluss mit lustig: Immobilienmarkt unter Druck

Mit Ende des Jahres erwartet die Immobilienbranche einen Rückgang der Immobilen-Preise.