Politik
Zweierlei humanitäres Maß

Der Fall Alan Gross: USA retten Unteroffizier, ein Entwicklungshelfer bleibt in Haft

Nach dem spektakulären Austausch eines US-Soldaten gegen Taliban-Kämpfer machen die Amerikaner klar: Sie kämpfen für ihre Soldaten. Doch der Entwicklungshelfer Alan Gross kann nicht auf die Solidarität seiner Heimat hoffen: Er wurde in Kuba der Spionage bezichtigt, weil er für die jüdische Gemeinde von Havanna ein W-LAN Installierte. Seit fünf Jahren ist Gross nun faktisch eine Geisel. Die Kubaner würden ihnen austauschen. Doch Washington zeigt kein Interesse.
05.06.2014 02:11
Lesezeit: 2 min

Im Folgenden:

Der heute 65-jährige Alan Gross befindet sich seit mittlerweile fünf Jahren in kubanischer Haft. Der karibische Inselstaat beschuldigt den Entwicklungshelfer, ein US-amerikanischer Spion zu sein....

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