Politik

Entspannung in der Normandie: Putin trifft Obama

Lesezeit: 1 min
06.06.2014 16:24
Am Rande der D-Day-Feierlichkeiten trafen US-Präsident Obama und Russlands Präsident Putin zusammen. Obama äußerte zuvor die Hoffnung, dass sich Putin „in eine neue Richtung bewegt“. Andernfalls seien die G7 bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen.
Entspannung in der Normandie: Putin trifft Obama

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Am Rande der D-Day-Feierlichkeiten in der Normandie haben auch US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin ein bilaterales Gespräch geführt. Beide seien kurz zusammengetroffen, teilten das US- und das französische Präsidialamt am Freitag mit.

Über den genauen Inhalt des Gesprächs wurde bisher nichts bekannt. Doch das Treffen der beiden Präsidenten wird allgemein als Zeichen der Entspannung im Ukraine-Konflikt gewertet.

„Vielleicht war er [Putin] überrascht über den Grad an Einheit, der demonstriert wurde“, sagte Obama nach dem Treffen der G7 einige Tage zuvor. Dabei äußerte Obama bereits Hoffung, dass sich Putin „in eine neue Richtung bewegt. Aber ich denke, wir werden sehen müssen, was er macht und nicht was er sagt“, zitiert Bloomberg Obama weiter. Sollte Putin nicht einlenken, seien „die G7 bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen“.

Zuvor war Putin erstmals mit seinem neugewählten ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko zusammengekommen (mehr hier). Zudem gab es am Morgen ein kurzes Gespräch Putins mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (hier). Die Ukraine und der Westen haben Russland aufgefordert, zur Entspannung der Krise in seinem Nachbarland beizutragen. Dort kämpfen prorussische Separatisten für eigenständige Teilrepubliken und deren Anschluss an Russland.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Palästinenser nehmen Tel Aviv unter Beschuss, Israel zerstört Medien-Hochhaus in Gaza

Gleich drei Mal gab es in Tel Aviv Raketenalarm. Israels Militär zerstört Dutzende Waffenfabriken der Hamas und ein Hochhaus mit...

DWN
Politik
Politik Unionsfraktionsvize will CO2-Preis ab 2022 fast verdoppeln

Andreas Jung schlägt vor, den CO2-Preis auf Öl und Gas bereits im kommenden Jahr drastisch zu erhöhen. Benzin würde sich dadurch um 13...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflationswarnung: Getreidehändler melden historische Preisanstiege

Getreidehändler verzeichnen historische Preisausschläge, die sich bald auch in den Supermärkten zeigen werden - etwa bei Mehl, Fleisch...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Nahost-Konflikt: Jede Chance auf Frieden löst ein Blutbad aus

Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis sind sinnlos, wie die Geschichte lehrt: Nur wenn die Fronten verhärtet sind,...

DWN
Politik
Politik Deutschlandweit Proteste gegen Israel, Ausschreitungen in Berlin

Auch in Deutschland sind die Auswirkungen des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern zu spüren. Zunächst friedliche...

DWN
Technologie
Technologie China landet erstmals Rover auf dem Mars

China feiert die erfolgreiche Landung der Sonde Tianwen-1 auf dem Mars. Es ist das erste Mal, dass das Land auf einem Planeten eine Sonde...

DWN
Deutschland
Deutschland 850 Menschen stehen in Bayern Schlange für eine Impfdosis

Im oberbayerischen Ebersberg standen am Samstag 850 Menschen an, einige schon ab 5 Uhr früh. Der Vorfall ist kein Einzelfall.