Politik

US-Wahlen: Mitt Romneys Sparkurs wird Bedürftige treffen

Lesezeit: 1 min
30.08.2012 23:06
Mitt Romney gewinnt die Sympathien seiner Wähler besonders aufgrund seiner ehrgeizigen fiskalpolitischen Ziele. Doch die von ihm geplanten Budgetkürzungen fallen härter aus als gedacht. Leidtragende werden wie so oft die Niedrigverdiener des Landes sein.
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Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will der amerikanischen Wirtschaft wieder neuen Schwung verleihen. Wie er dabei den US-Haushalt nicht überlasten will, ohne die Steuern zu erhöhen oder Renten zu kürzen und dann trotzdem jährlich 150 Milliarden Dollar zusätzlich in das Verteidigungssystem zu investieren, sagt er allerdings nicht. Seine Fiskalpolitischen Ziele kann er jedoch nur durch Einsparungen in anderen Bereichen erreichen. Besonders hart wird es der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge die amerikanische Mittelklasse sowie Niedrigverdiener treffen.

Demnach werde er die Kürzungen durch Entlassungen Tausender Nationalpark-Mitarbeiter, Einsparungen bei Essensmarken sowie in der Forschung gegen Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer durchsetzen. Hinzu kommen Budgetkürzungen bei der Gesundheitsversorgung für Geringverdiener. Beim Gesundheitsdienst für Bedürftige oder ähnlichen Unterstützungen sollen 100 Milliarden im Jahr eingespart werden. „Es wird einige harte Kürzungen geben und diese werden über das, was er angibt und über das, was sich die meisten Menschen vorstellen können, hinaus gehen“, erklärt Marc Goldwein Committee for a Responsible Federal Budget (CRFB), einer Kommission, die für verantwortungsvolle Haushaltspolitik steht.

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