Deutschland

Umfrage: 86 Prozent der Deutschen halten ihre Spareinlagen für sicher

Lesezeit: 1 min
10.10.2014 02:31
Die Deutschen wollen keine europäische Einlagensicherung: 86 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass ihre Spareinlagen in Deutschland sicher seien. Ein Ausweitung auf die Euro-Zone lehnen die Deutschen ab.
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Eine deutliche Mehrheit der Deutschen will keine europäische Einlagensicherung: 63 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich mit den deutschen Sicherungssystemen der unterschiedlichen Bankengruppen für ihre Einlagen „sicherer“ fühlen. Ein Viertel (24 Prozent) findet deutsche und europäische Sicherungssysteme „gleich gut“, während nur sechs Prozent ein europäisches Schutzsystem bevorzugen. Zu diesen Ergebnissen kommt das „Vermögensbarometer 2014“, eine repräsentative Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

So hat die Finanz- und Wirtschaftskrise der vergangenen Jahren das Vertrauen der Menschen in die deutschen Sicherungssysteme und ihre Institutssicherung noch einmal verstärkt: 86 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass ihre Spareinlagen in Deutschland bestens aufgehoben sind und halten die Einlagen für „sicher“. Gegenüber dem Vorjahreswert ist das noch einmal eine Steigerung um 3 Prozentpunkte.

Das höchste Vertrauen haben die Menschen in Deutschland unverändert in die Sparkassen: 55 Prozent der Befragten geben an, diesen Instituten sehr viel oder viel Vertrauen entgegenzubringen. Eines der Grundprinzipien der Sparkassen, nicht nur auf die Gewinnmaximierung, sondern auch auf das Wohlergehen der Menschen und Unternehmen im jeweiligen Geschäftsgebiet zu achten, wird von 81 Prozent der Bundesbürger als wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Geldinstitutes angegeben. 76 Prozent halten es für wichtig, dass das eigene Kreditinstitut die regionale Wirtschaft stärkt und 68 Prozent ist es wichtig, dass sich das Institut in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft befindet und damit den Auftrag hat, regionale Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport zu fördern.

Die repräsentative Studie wurde für die Publikation „Die Deutschen und ihr Geld. Vermögensbarometer 2014“ vom Wirtschafts- und Finanzmarktforschungsinstitut Icon im Auftrag des DSGV durchgeführt. Dafür befragte Icon 2.000 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im gesamten Bundesgebiet.

 


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