Moody’s stuft deutsche und österreichische Banken herab

Sieben deutsche und drei österreichische Banken hat die Ratingagentur Moody’s herabgestuft. Grund sei das höhere Risiko aufgrund der Finanzkrise und die begrenzte Fähigkeiten der Geldhäuser, ihre Verluste zu kompensieren. Das Rating für die Deutsche Bank steht noch aus.

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Die Schuldenkrise droht immer mehr zur Bankenkrise zu werden. Die Situation in Spanien spitzt sich zu, aber auch die Banken in Portugal, Griechenland und Zypern sind angeschlagen. Aufgrund dieser Entwicklung hat die Ratingagentur Moody’s nun am Mittwoch sieben deutsche und drei österreichische Banken herabgestuft.

So sank die Bonität der deutschen Tochter der italienischen Unicredit, der New Yorker und Pariser Töchter der Commerzbank, der Commerzbank U.S. Finance Inc., der Dresdner Bank und ihrer Tochter in New York sowie der Dresdner Finance B.V. In Österreich wurde die Kreditwürdigkeit der drei größten Banken gesenkt. Die Unicredit Austria und die Raiffeisen Bank rutschten jeweils um eine Stufe auf A3 und A2 und die Erste Bank verlor zwei Stufen und fiel auf A3.

Die Ratingagentur nannte als Grund die höheren Risiken aufgrund der Finanzkrise in der Eurozone und die begrenzten Fähigkeiten der Finanzinstitute, Verluste zu kompensieren. Bei dem Downgrade der österreichischen Banken warnte Moody’s zudem vor dem geringen Eigenkapital und den hohen Risiken durch Problemkredite in Osteuropa.

Das Rating für die Deutsche Bank AG und ihre Töchter werde zusammen mit den Bewertungen anderer global arbeitender Institute etwas später erfolgen, teilte die Ratingagentur mit.

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