Rüstungskonzern Lockheed feuert neuen Chef wegen Sex-Affäre

Weil Christopher E. Kubasik eine Affäre mit einer Untergebenen hatte, wird der neue Chef vom Rüstungs-Giganten Lockheed gefeuert, noch ehe er seinen Top-Job antreten kann. Lockheed sagt, dass die Affäre dem Unternehmen noch keinen Schaden zugefügt habe.

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Der stellvertretende Vorsitzende des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, Christopher E. Kubasik, muss seinen Posten aufgrund einer Affäre mit einer Mitarbeiterin räumen. Das Unternehmen teilte mit, dass die „enge persönliche Beziehung“ von Kubasik zu einer Angestellten noch keinen Schaden bewirkt habe. Der 51-jährige wurde im Sommer zum Chairman ernannt und sollte ab 2013 die Geschicke des Rüstungs-Giganten lenken.

Nun soll Marillyn A. Hewson, die bisherige Präsidentin und Geschäftsführerin von Lockheed, die Position besetzen. Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig für sie ausgesprochen. „Während ich zutiefst enttäuscht über das Verhalten von Chris bin, das mit unseren Werten und Standards nicht vereinbar war, zeigt unsere schnelle Reaktion, dass wir jeden Mitarbeiter für sein Verhalten verantwortlich machen“, sagte Robert J. Stevens, CEO von Lockheed.

Beobachter sind indes eher irritiert, dass es in dem sensiblen Bereich der Rüstungsindustrie zu einer solchen Affäre kommen konnte. Der Chef von Lockheed sollte gegen jede Art von Leaks und Erpressung immun sein – eine Affäre mit einer Untergebenen ist diesem Status nicht unbedingt förderlich.

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