Finanzen

Börse: Dax holt Vortags-Verluste auf und schließt 1,6 Prozent im Plus

Lesezeit: 1 min
05.11.2014 18:54
Draghi steht bei EZB-Mitgliedern in der Kritik - sein Abgang wäre ein „game changer“ in der Eurozone. In den USA steigen die Aktienkurse: Die konservative Wall Street freut sich über den Sieg der Republikaner bei den Midterm Elections.
Börse: Dax holt Vortags-Verluste auf und schließt 1,6 Prozent im Plus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Erleichterung an den Aktienmärkten: Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen haben am Mittwoch einige Konzerne positive Zahlen und zuversichtliche Prognosen vorgelegt. Der Dax stieg um 1,6 Prozent auf 9315,48 Punkte, der EuroStoxx50 um 1,9 Prozent auf 3091,54 Zähler. Allerdings waren die Umsätze mau. „Die Kurse legen zwar zu, aber es fehlt die Überzeugung“, erklärte ein Händler. Viele Anleger hofften darauf, dass die Europäische Notenbank (EZB) am Donnerstag weitere Signale für eine Lockerung der Geldpolitik aussenden werde. Sollte sie das nicht tun, könnte es rasch wieder in die andere Richtung gehen.

An der Wall Street erreichte der Dow-Jones -Index zeitweise ein neues Allzeithoch von 17.482,32 Punkten. Zum Handelsschluss in Europa notierten er und der S&P500 noch etwa je 0,4 Prozent höher.

Der Erfolg der Republikaner bei den Kongresswahlen über die Demokraten von Präsident Barack Obama war von vielen erwartet worden. Sie werden künftig im Senat die Mehrheit stellen und behalten zugleich die Kontrolle über das Repräsentantenhaus. Positiv könnte sich die größere Machtbasis der wirtschaftsfreundlichen Republikaner auf den US-Energiesektor auswirken, erklärten Börsianer in New York. Schließlich seien die Genehmigung neuer Öl- und Gas-Pipelines und eine Reform des Öl-Export-Verbots nun wahrscheinlicher.

Auch der überraschend starke Stellenaufbau in der US-Wirtschaft überzeugte die Anleger in New York. Nach Angaben des privaten Arbeitsvermittlers ADP waren im Oktober 230.000 Jobs geschaffen worden - das war mehr als Analysten erwartet hatten. Für den amtlichen Arbeitsmarktbericht am Freitag zeichne sich ein leichtes Überraschungspotenzial nach oben ab, sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Der ISM-Service-Index fiel dagegen etwas niedriger als gedacht aus und bremste die Börsen etwas.

Größter Dax-Gewinner waren die T-Aktien, die um 2,3 Prozent auf 12,03 Euro stiegen. Die Deutsche Telekom ist eines von acht Dax-Unternehmen, das am Donnerstag Geschäftszahlen vorlegt.

Ansonsten standen einige Konzerne aus der zweiten Reihe im Fokus: Der Gabelstapler-Hersteller Kion, der Roboterbauer Kuka und der Chemikalienhändler Brenntag führten nach der Vorlage von Geschäftszahlen mit Kursgewinnen von vier bis fünf Prozent die Gewinnerliste im MDax an.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Technologie
Technologie Ein nationaler Stromausfall rückt immer näher: Deutschland schaufelt sich mit seiner radikalen Energie-Politik sein eigenes Grab

DWN-Kolumnist Ronald Barazon liefert eine brisante Analyse der fehlenden Energiesicherheit unseres Landes.

DWN
Politik
Politik Keine Masken, keine Polizei, keine Lockdowns: Wie DWN-Autor Christian Kreiß die Pandemie in Costa Rica erlebte

Um den Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland zu entfliehen, verbrachte Christian Kreiß drei Monate in Costa Rica. Der DWN-Autor liefert...

DWN
Politik
Politik Bericht: Russland verhindert Attentat auf weißrussischen Präsidenten Lukaschenko, Minsk beschuldigt Biden

Die russischen Sicherheitsbehörden haben eine Gruppe von Personen festgenommen, die ein Attentat auf den weißrussischen Präsidenten...

DWN
Politik
Politik Tschechien weist wegen Explosion in Munitions-Depot 18 russische Diplomaten aus

Tschechien verweist 18 russische Diplomaten unter dem Vorwurf der militärischen Sabotage durch Russland des Landes.

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Finanzen
Finanzen Ökonom: Goldgedeckte Kryptowährungen könnten Fiat-Währungen ersetzen

Das internationale Währungssystem wird sich verändern. Das Fiat-Geldsystem befindet sich auf dem Rückzug. Stattdessen könnten nach...

DWN
Finanzen
Finanzen Neues Währungssystem: IWF spricht von „Revolution“ bei digitalem Zentralbankgeld

Der IWF predigt eine regelrechte „Revolution“ bei digitalen Zentralbankwährungen. Als positives Beispiel wird die Einführung einer...

DWN
Politik
Politik Deutschland steuert mit voller Wucht auf Rot-Rot-Grün zu

Die Grünen und ihre politischen Ziele passen in das Konzept des Weltwirtschaftsforums. Das gilt auch für die SPD und die aktuelle Gestalt...