Technologie

Nie mehr Gepäckverlust: Tracking-System ortet Koffer

Lesezeit: 1 min
18.11.2014 10:18
Ein US-Startup hat einen Koffer entwickelt, der sich jederzeit via GPS-Sensor orten lässt. Ein digitales Schloss, eine Gepäckwaage und eine Handy-Ladestation sind ebenfalls eingebaut. Die Idee trifft auf große Nachfrage: Das Unternehmen hat via Crowdfunding bereits mehr als eine Million Dollar eingesammelt.
Nie mehr Gepäckverlust: Tracking-System ortet Koffer

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein US-Startup hat einen Koffer entwickelt, der seinen Aufenthaltsort via GPS-Sensor bestimmen und mitteilen kann. Via Smartphone-App lässt sich so jederzeit feststellen, wo der Koffer sich gerade befindet. Die Idee trifft offenbar bei vielen Reisenden auf große Nachfrage: Das Unternehmen Bluesmart hat auf der Crowdfunding Webseite Indiegogo bereits mehr als eine Million Dollar eingesammelt.

Wie TechCrunch berichtet, bietet der Koffer noch weitere Funktionen: So „merkt sich“ der Koffer alle Orte, an denen er gewesen ist und übermittelt die Koordinaten via Bluetooth. Per App kann der Reisende so eine virtuelle Karte seiner bisherigen Route anlegen.

Zudem ist in den Koffer eine Lithium-Ionen-Batterie eingebaut, mit der bei Bedarf ein  Mobiltelefon aufgeladen werden kann. Somit wird der Koffer zur mobilen Ladestation.  Eine digitale Gepäckwaage ist ebenfalls eingebaut.

Gesichert wird das Gepäckstück ebenfalls digital: Ein „Proximity Lock“ schließt automatisch ab, sobald der Koffer sich von dem verbundenen Mobiltelefon des Besitzers entfernt.

Die Elektronik im Koffer soll sich bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen einfach abnehmen lassen. Datenschützer dürften dennoch alarmiert sein: Ein Koffer, der persönlichen Reise-Daten sammelt, bietet nicht nur dem Besitzer, sondern auch Geheimdiensten die Möglichkeit der Überwachung. Allerdings haben die Entwickler noch finanzielle Spielräume, um bei aller Vernetzung auch in die Datensicherheit zu investieren: Anvisiert war mit der Indiegogo-Kampagne eine Finanzierung von 50.000 Dollar. Tatsächlich  haben die Entwickler bereits mehr als eine Million eingenommen.

Bisher existiert der Koffer nur als Prototyp, der Verkaufs-Preis soll pro Koffer rund 470 Dollar betragen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

 

DWN
Politik
Politik Zukunft der Marine: Pistorius denkt über zusätzliche U-Boote nach
19.07.2024

Die U-Boote spielen eine zentrale Rolle in der Marine. Deutschland hat bereits zusätzliche Boote in Auftrag gegeben. Wird trotz der...

DWN
Politik
Politik Der Chefredakteur kommentiert: Verbot des Compact-Magazins - Schutz der Demokratie oder Angriff auf die Freiheit?
19.07.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Immobilien
Immobilien BGH-Urteil: Siegreiche Eigentümer müssen nun auch Prozesskosten tragen!
19.07.2024

Streitigkeiten sind in Wohnungseigentümergemeinschaften keine Seltenheit und landen oft vor Gericht. Müssen die siegreichen Parteien dann...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IT-Ausfälle weltweit: Flughäfen, Banken und Kliniken teilweise im Chaos - Ursache inzwischen gefunden
19.07.2024

Flugzeuge am Boden, Fernsehsender zeigen nur Standbilder, Operationen abgesagt: Es kommt selten vor, dass ein Computerproblem globale...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Düstere Prognose für Deutschland: IWF senkt Wachstumserwartung!
19.07.2024

Die Konjunktur in Deutschland bleibt anscheinend auch 2024 Schlusslicht. Der IWF sieht nur ein Wachstum von 0,2 Prozent und langfristig...

DWN
Politik
Politik Biden-Rückzug naht? – Trump glänzt nach Attentat
19.07.2024

Biden allein in der Isolation, Trump umgeben von seiner Familie im Regen von Konfetti: Die Bilder der beiden Kontrahenten im US-Wahlkampf...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft E-Autos: Scholz setzt auf serbisches Lithium
19.07.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz schließt am Freitag in Belgrad mit Serbien ein Abkommen über den umweltfreundlichen Abbau von Lithium im...

DWN
Politik
Politik Aids-Konferenz: Sorge um Finanzierung und politische Lage
19.07.2024

In München treffen sich tausende Experten zur weltgrößten Konferenz zu HIV und Aids. Sorgen macht ihnen die politische Weltlage. Sind...