Finanzen

Ölpreis sinkt weiter: Druck auf Börse Moskau und Rubel

Lesezeit: 1 min
08.12.2014 17:09
Der sinkende Ölpreis fügt der russischen Währung weitere Verluste zu. Am Montag ist der Rubel zum Dollar um 2,2 Prozent gefallen. Nach Einschätzungen von Händlern könne nur eine Zinserhöhung den Kursverfall nachhaltig stoppen.
Ölpreis sinkt weiter: Druck auf Börse Moskau und Rubel

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Talfahrt der Ölpreise hat am Montag die Börse in Moskau und den Rubel unter Druck gesetzt. Der Micex-Leitindex für die in Rubel gelisteten Aktien fiel um bis zu 3,5 Prozent, der RTS-Index für die Dollar-Werte verlor bis zu 4,2 Prozent. Der Rubel fiel zum Dollar um 2,2 Prozent. Anzeichen für eine Intervention der Zentralbank machten Händler in Moskau zunächst nicht aus.

"Die einzige Stütze für den Rubel ist die Zentralbank, ohne sie kann der Rubel nur nach unten rollen", sagte ein Händler. Allerdings sei der Erfolg solcher Käufe bei einem ohnehin steigenden Dollarkurs und fallenden Ölpreisen fraglich.

Somit könnte eine Zinserhöhung letztlich die einzige Waffe gegen den Kursverfall des Rubel sein. Die Zentralbank berät am Donnerstag die Zinspolitik. Schon im Oktober hatte sie die Zinsen um 1,5 Prozent auf 9,5 Prozent erhöht. Die Einschätzungen, ob sie weiter an der Zinsschraube dreht, gehen auseinander.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik DWN Exklusiv – Folker Hellmeyer: „Wir erleben die größte existenzielle Krise seit 1949“
28.05.2023

Die Machtachsen verschieben sich zu Ungunsten des Westens, konstatiert Folker Hellmeyer, Experte für Weltwirtschaft und Geopolitik. Ein...

DWN
Finanzen
Finanzen So wird der Yuan zur Reservewährung für Eurasien und Afrika
28.05.2023

Große Teile der Welt ersetzen den Dollar für Importe und Exporte durch den Yuan. Die Entwicklung erinnert an die Einführung des...

DWN
Ratgeber
Ratgeber Rentenberater erklärt: So gehen Sie vorzeitig in Rente
28.05.2023

Bis zum Jahr 2031 steigt das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre. Doch es gibt Tricks, um früher in Rente zu gehen. Wir haben mit einem...

DWN
Technologie
Technologie Methanol: eine sinnvolle Alternative zu Wasserstoff und Batterie
28.05.2023

Methanol kann es leicht per Tankwagen transportiert und zudem ohne kostenintensive Umbauten über das bereits bestehende Tankstellennetz...

DWN
Finanzen
Finanzen Gebäudetyp E: Einfach (mehr) bauen
28.05.2023

In Deutschland fehlt Wohnraum, und die Bauwirtschaft befindet sich weiter in einer Abwärtsspirale. Ein möglicher Ausweg aus der Krise ist...

DWN
Politik
Politik Die EU-Kommission agiert beim Datenschutz wie ein Terrorist
27.05.2023

Wenn die EU-Kommission Facebook erneut mit hohen Strafen belegt, macht sie nur ihrem Ärger darüber Luft, dass Europa den...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russlands Gold-Exporte gehen nicht mehr nach Westen
27.05.2023

Wegen der Sanktionen des Westens kann Russland kein Gold mehr nach London exportieren. Stattdessen gehen die russischen Gold-Exporte nun...

DWN
Deutschland
Deutschland Weik: „An diesen neun Punkten wird Deutschland scheitern“
27.05.2023

Die Zukunftsaussichten für den Wirtschaftsstandort Deutschland und somit für den Wohlstand des Landes und seiner Bürger sehen...