Finanzen

Zins-Spekulationen drücken führen zum Rubelverfall

Lesezeit: 1 min
15.06.2015 14:45
Anleger haben am Montag mehrheitlich ihre Rubel verkauft. Die Spekulanten erwarten eine Zinssenkung durch die Notenbank in Moskau.
Zins-Spekulationen drücken führen zum Rubelverfall

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In Erwartung einer weiteren Zinssenkung der russischen Notenbank haben Anleger die Währung des Landes am Montag verkauft. Dies verteuerte Dollar und Euro zeitweise um jeweils mehr als ein Prozent auf 55,57 beziehungsweise 62,43 Rubel. Wegen der Konjunkturschwäche und der rückläufigen Inflation wird die russische Zentralbank Analysten zufolge den Schlüsselsatz am Montag um 100 Basispunkte auf 11,5 Prozent senken. Seit Jahresbeginn hat sie den Zins bereits um 450 Basispunkte heruntergeschraubt.

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