Finanzen

Börse: Chinas Leitindex „Shanghai Composite“ stürzt ab

Lesezeit: 1 min
19.06.2015 19:14
Alle Welt redet vom Grexit, kaum jemand vom Crash in China, der sich derzeit abspielt: dort scheint ein großes Unternehmen in Schieflage, Börsengänge wurden abgesagt, Anleiheemissionen verschoben. Der Shanghai Composite verlor heute 6,42 Prozent und hat in dieser Woche damit 13 Prozent verloren - der schlimmste Wochenverlust seit 2008.
Börse: Chinas Leitindex „Shanghai Composite“ stürzt ab

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der chinesische Leitindex „Shanghai Composite“ fiel am Freitag um 6,4 Prozent auf 4478,36 Punkte. Der Hersteller von „KitKat“-Schokoriegeln strich wegen eines schwächelnden China-Geschäfts seine Ergebnisziele zusammen und kündigte den Abbau von 300 Jobs an. Der Dax, der unmittelbar vor dem Verfall seiner Futures und Optionen am Mittag noch gut ein Prozent fester notiert hatte, verabschiedete sich mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 11.040,10 Punkten in den Feierabend. Damit büßte er binnen fünf Tagen 1,4 Prozent ein und verbuchte den vierten Wochenverlust in Folge. Das ist die längste Negativ-Serie seit rund drei Jahren. Der EuroStoxx50 gewann am Freitag 0,2 Prozent auf 3.455,80 Zähler. Der Athener Leitindex legte sogar 0,9 Prozent zu. Einem Insider zufolge stockte die Europäische Zentralbank (EZB) die Notfallkredite für die Geschäftsbanken des Mittelmeer-Anrainers erneut auf .

An der Wall Street markierte der technologielastige Nasdaq -Index zunächst mit 5140,17 Punkten den zweiten Tag in Folge ein Rekordhoch. Am Abend notierten er, Dow Jones und S&P 500 jeweils etwa 0,2 Prozent tiefer.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Gazprom kündigt massiven Preisanstieg an

Der russische Staatskonzern Gazprom kündigt für den späten Herbst neue Preissteigerungen an. Das befeuert die Inflation in Deutschland.

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Hoody: Erster kassenlose Biomarkt Deutschlands

Das Start-up Unternehmen Autonomo eröffnet in Hamburg den ersten kassenlosen Biomarkt Deutschlands und zählt damit zu den...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Rossmann setzt auf E-Commerce

Nach einer langen Planungs- und Verhandlungsphase begann das Unternehmen mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für ein neues...

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...