Politik

Afghanistan: Gefechte zwischen Taliban und Nato-Truppen

Lesezeit: 1 min
30.09.2015 12:41
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es in der afghanischen Stadt Kundus zu Gefechten zwischen den Taliban und Nato-Truppen gekommen. Ob Bundeswehrsoldaten in die Kämpfe verwickelt gewesen sind, bleibt unklar. Derzeit befinden sich elf von ihnen in Kundus.
Afghanistan: Gefechte zwischen Taliban und Nato-Truppen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Spezialeinheiten der Nato sind nahe Kundus in den Kampf der afghanischen Sicherheitskräfte gegen die Taliban verwickelt worden. Ein Sprecher der US-geführten Truppen erklärte am Mittwoch, eine Gruppe von Beratern hätte sich in der Nacht in der Nähe des Flughafens ein Gefecht mit Aufständischen geliefert. Zur Nationalität der Soldaten machte der Sprecher keine Angaben. Zunächst war unklar, ob auch deutsche Soldaten daran beteiligt waren. Am Dienstag waren elf Bundeswehr-Soldaten als Teil eines internationalen Teams nach Kundus geflogen, um in der umkämpften nord-afghanischen Provinzmetropole Informationen aus erster Hand zu bekommen. Die afghanische Armee hatte die Islamisten in der Nacht mit Unterstützung der US-Luftwaffe vom Flughafen zurückgedrängt. Die Kämpfe in der Stadt selbst dauerten am Mittwoch den dritten Tag an. Die Islamisten hatten am Montag Kundus weitgehend eingenommen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik Genug ist genug: Wider den Antisemitismus auf Deutschlands Straßen

Schon wieder hat es die Politik verpasst, jüdische Gotteshäuser rechtzeitig zu sichern. Attacken auf Synagogen, Hassparolen bei...

DWN
Technologie
Technologie 50 Gigawatt stehen zur Disposition: Geplante Stilllegung von Kraftwerken gefährdet Deutschlands Stromversorgung

Die Regierung plant die Stilllegung von Atom- und Kohlekraftwerken - woher der dann fehlende Strom kommen soll, weiß niemand.

DWN
Politik
Politik Le Pen und das Militär gegen das Establishment: Frankreichs Kulturkampf spitzt sich zu

Die verfeindeten Seiten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Doch im Grunde genommen kämpft jeder gegen jeden - die französische...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin-Konkurrent Ethereum setzt seinen Höhenflug fort

Ethereum eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch. Damit entkoppelte sich die Währung in den letzten Wochen vom restlichen Kryptomarkt, der...

DWN
Politik
Politik Indien: Von Gebirgen geschützt, auf dem Meer herausgefordert

In Folge vierzehn der großen geopolitischen DWN-Serie befasst sich Moritz Enders heute mit Indien. An wohl keinem anderen Beispiel lässt...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum die Kritik an den Zentralbanken scheinheilig ist

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten sind in einer Reihe von Artikeln sehr kritisch mit den Zentralbanken umgegangen. Jetzt nimmt DWN-Autor...

DWN
Finanzen
Finanzen Bargeldabschaffung nimmt immer konkretere Formen an: Nach neuem EU-Vorschlag drohen Verhältnisse wie in Schweden

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Abschaffung des Bargelds schrittweise voranschreitet. Zum Schluss zeigt er auf, wie...

DWN
Technologie
Technologie Biotreibstoff-Verband: Klima-Kritik an Grünem Diesel ist Unfug!

Verbraucherorganisationen behaupteten, dass der Grüne Diesel schädlicher als der Treibstoff aus Erdöl sei. Im exklusiven Interview mit...