Gemischtes

Urteil: Subway muss Sandwich-Länge nachmessen

Lesezeit: 1 min
22.10.2015 12:09
Die Fast Food-Kette Subway muss ihre Brote nachmessen: Ein US-Gericht hat verfügt, dass die beworbene Länge der Sandwiches jederzeit überprüfbar sein muss. Zahlreiche Kunden hatten gegen Subway geklagt, weil ihnen die Sandwiches zu kurz vorkamen.
Urteil: Subway muss Sandwich-Länge nachmessen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die Angestellten der Sandwich-Kette Subway in den USA müssen künftig ein Maßband zur Hand haben: Auf Wunsch von Kunden müssen sie nachweisen können, dass die Subway-Sandwiches tatsächlich - wie beworben - entweder 6 oder 12 Inches (rund 15 oder 30 Zentimeter) lang sind. Auf diesen vorläufigen Vergleich haben sich die Parteien vor einem Gericht in Milwaukee (US-Bundesstaat Wisconsin) als Ergebnis einer Sammelklage von Subway-Kunden geeinigt. Eine endgültige Entscheidung soll am 15. Januar nächsten Jahres fallen.

In den Regelungen des Vergleichs heißt es, alle Subway-Filialen in den USA müssten jetzt „ein Messwerkzeug benutzen, um sicherzustellen, dass das den Kunden verkaufte Brot tatsächlich 6 oder 12 Inches lang ist“. Jeden Monat muss zudem die Firmenzentrale eine Stichprobe von mindestens zehn Broten nehmen und die Genauigkeit überprüfen. Die Mitarbeiter müssen zudem geschult werden, damit die neuen Regelungen auch eingehalten werden können.

Subway hat in den USA und anderen englischsprachigen Ländern mit dem Slogan geworben „Five Dollars for a footlong“ („Fünf Dollar für einen Fuß lang“) und war damit in der Zeit nach der Finanzkrise erfolgreich. Die amerikanische Masseinheit Fuß entspricht zwölf Zoll, also etwa 30 Zentimetern. In deutschen Subway-Filialen gab es die Kampagne nicht.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.

DWN
Unternehmen
Unternehmen EZB-Chefin Lagarde mit wichtigen Versprechen an den deutschen Mittelstand

Angesichts der Corona-Krise hat EZB-Chefin Christine Lagarde dem deutschen Mittelstand versprochen, dass die Währungshüter den...

DWN
Politik
Politik Spahn schlägt zurück: Er will Namen aller Beteiligten an Masken-Deals öffentlich nennen

In den vergangenen Tagen hatten sich Konzern-Chefs, Bundestagsabgeordnete, Medien und sogar Fraktionskollegen auf Spahn wegen seines...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Finanzen
Finanzen Die lange Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021

Mehrere Faktoren stehen bereit, um die Geldentwertung im laufenden Jahr anzufachen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die neue Völkerwanderung: Amerikaner verlassen in Scharen die Großstädte, um aufs Land zu ziehen

In den USA findet seit einiger Zeit eine starke Binnenwanderung statt. Viele Bürger verlassen die Städte, um in ländlichere Regionen zu...

DWN
Politik
Politik Putin und Assad machen türkisch-kontrollierten Schwarzmarkt in Nordsyrien dem Erdboden gleich

Russland und Syrien haben am Freitag einen Markt und eine Raffinerie in Brand geschossen, an denen geraubtes syrisches Erdöl gehandelt und...

DWN
Politik
Politik Biden entsendet Langstrecken-Bomber in den Nahen Osten

US-Präsident Joe Biden hat eine Mission mit Langstrecken-Bombern in den Nahen Osten angeordnet.