Politik

Portugal unter Druck: Renditen für Staatsanleihen steigen

Lesezeit: 1 min
10.02.2016 23:59
Portugal muss Geld am Kapitalmarkt leihen, um die Haushalts-Regeln der EU einzuhalten. Doch die Renditen der zehnjährigen Anleihen steigen deutlich. Das verteuert die Schuldenaufnahme enorm.
Portugal unter Druck: Renditen für Staatsanleihen steigen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die portugiesische Regierung beobachtet die steigenden Risikoaufschläge für Staatsanleihen mit Unbehagen. „Wir sind besorgt“, sagte Finanzminister Mario Centeno am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Mit anderen Worten: Wir sind angesichts der Situation auf der Hut.“ Die Renditen für portugiesische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit waren diese Woche auf den höchsten Stand seit Oktober 2014 gestiegen, was die Schuldenaufnahme für das Land verteuert.

Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 2,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, nachdem es 2015 rund 4,2 Prozent waren. Um die Lücke zu schließen, muss sie sich Geld am Kapitalmarkt leihen. Nur eine Ratingagentur rät Anlegern derzeit zu Investitionen in portugiesische Bonds. „Das ist eine Situation, die uns weniger Spielraum gibt als anderen Ländern“, sagte Centeno.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Angriff auf Israel: Warum die Revolutionsgarde im Iran eine große Gefahr ist
15.04.2024

Der massive Raketen- und Drohnenangriff aus dem Iran auf Israel markiert einen Wendepunkt im langjährigen Konflikt der beiden Länder. Was...

DWN
Finanzen
Finanzen Kurz vor dem nächsten "Halving": Wie geht es mit dem Bitcoin weiter?
15.04.2024

Der Bitcoin hat in diesem Jahr eine rasante Rally hingelegt. Die bevorstehende Halbierung des täglich neugeschöpften Bitcoin-Angebots...

DWN
Politik
Politik Bundestagswahl 2025 bei den Grünen: Habeck, Baerbock oder keine(r)?
15.04.2024

Die Debatte über die Spitzenposition bei den Grünen ist entbrannt. Doch bislang ist nicht einmal klar, ob die Partei bei der nächsten...

DWN
Politik
Politik Verkehrssektor reißt Klimaziele deutlich - nun droht ein Fahrverbot an Wochendenden
15.04.2024

Die Klimaziele im Verkehrsbereich wurden erneut deutlich verfehlt. Die CO2-Emissionen müssten laut den politischen Vorstellungen so stark...

DWN
Politik
Politik Marktverzerrungen bei E-Autos? Scholz fordert fairen Wettbewerb in China
15.04.2024

Deutsche Firmen klagen seit Jahren über einen verzerrten Wettbewerb auf dem chinesischen Markt. Die Elektroauto-Industrie steht im Fokus....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zwang zur Vorsorge: Wird die Rente für Selbstständige zur Pflicht? 
15.04.2024

Eine grundlegende Reform der Rentenversicherung steht bevor – mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für Selbstständige. Besonders...

DWN
Finanzen
Finanzen Marktupdate: Dax erholt sich und überwindet 18.000 Punkte - Fokus auf Lage im Nahen Osten
15.04.2024

Trotz der Eskalation im Iran-Israel-Konflikt geht es zum Wochenstart im DAX und den europäischen Börsen allgemein leicht aufwärts. Auch...

DWN
Technologie
Technologie Photovoltaik auf dem Dach: “Diese Anlagen weisen keine attraktiven Renditen auf”
15.04.2024

Die Solarbranche verspricht hohe Renditen mit Photovoltaik. Doch laut kritischen Finanzexperten lohnen sich die Anlagen für viele...