Politik

VW-Absatz in den USA bricht im Abgas-Skandal weiter weg

Lesezeit: 1 min
02.04.2016 02:13
Volkswagen muss in den USA einen weiteren, signifikanten Absatzrückgang hinnehmen. Auch Daimler, BMW und Toyota melden sinkende Verkaufszahlen. Positiv entwickelt sich der Markt für die US-Hersteller.
VW-Absatz in den USA bricht im Abgas-Skandal weiter weg

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Kundenschwund von Volkswagen in den USA setzt sich auch knapp ein halbes Jahr nach Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen fort, meldet Reuters. Während viele Wettbewerber auf dem zweitgrößten Pkw-Markt der Welt nach China im März mehr Autos verkauften, ging es bei VW um weitere rund zehn Prozent auf nur noch knapp 27.000 Fahrzeuge nach unten. Ford kam indes auf knapp 255.000 (plus acht Prozent), die Opel-Mutter General Motors auf 252.000 (plus ein Prozent), Weltmarkführer Toyota auf knapp 222.000 (minus 2,7 Prozent) und Fiat Chrysler auf 213.000 (plus acht Prozent).

Insgesamt legten die Verkäufe quer durch alle Hersteller den Branchenexperten von Autodata zufolge um drei Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge zu. Erwartet worden war allerdings ein Zuwachs von sieben Prozent. Entsprechend gaben die Aktien der großen Autobauer am Freitag an der Börse überwiegend nach. Dennoch ist der US-Markt auf gutem Weg, sich 2016 dank niedriger Sprit-Preise, Zinsen nahe Null und geringer Arbeitslosigkeit so gut wie seit Jahren nicht mehr zu entwickeln. 2015 waren in den USA 17,4 Millionen Autos verkauft worden.

Die Daimler-Tochter Mercedes verbuchte im März in den USA einen Absatz-Rückgang von knapp sechs Prozent auf rund 28.000 Autos, bei BMW ging es um 12,5 Prozent auf rund 30.000 bergab. Audi konnte den Absatz indes um 7,5 Prozent auf knapp 18.400 Fahrzeuge steigern. Für die VW-Tochter war es der 63. Monat in Folge mit Zuwächsen. Porsche verkaufte 32 mehr Sportwagen als im Vorjahresmonat und kam auf 4323.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Finanzen
Finanzen China und Indien forcieren Gold-Importe

Die chinesische Zentralbank hat die Höchstgrenzen für Gold-Importe für April und Mai deutlich angehoben.

DWN
Deutschland
Deutschland Reiner Fuellmich: Streitwert von Corona-Sammelklagen könnte in die Billionen gehen

Der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich geht mit Hilfe internationaler Kollegen rechtlich gegen die Corona-Maßnahmen vor und hat angekündigt,...

DWN
Finanzen
Finanzen Mario Draghi will einen EU-Austritt Italiens mit allen Mitteln verhindern

Italiens Technokraten-Premier Mario Draghi hat einen schweren Stand. In Italien werfen ihm die „Italexit“-Befürworter vor, er sei in...

DWN
Finanzen
Finanzen So profitieren Sie von Bitcoin, ohne die Kryptowährung kaufen zu müssen

Bitcoin hat seit Beginn des Jahres eine beispiellose Ralley hingelegt. Doch die Kryptowährung ist extrem schwankungsanfällig und manchem...

DWN
Politik
Politik Super League und „Great Reset“: Ein Schlag gegen den Mittelstand im europäischen Fußball

Die Gründung einer Super League im europäischen Fußball harmoniert mit der „Great Reset“-Initiative. Die Reichen und Mächtigen...

DWN
Deutschland
Deutschland NRW: Obdachlose sollen zuerst mit Johnson & Johnson geimpft werden

In NRW sollen Obdachlose zuerst mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden. Zuvor hatte der Berliner Innensenat angekündigt,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Unzufriedene Tesla-Kundin stürmt Schanghaier Auto-Messe

Eine unzufriedene Tesla-Kundin hat auf der Automesse in Schanghai für Furore gesorgt.

DWN
Politik
Politik Großbritannien entsendet Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, Biden will Einigung mit Putin

Großbritannien wird zur Unterstützung der Ukraine zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsenden. Währenddessen hat US-Präsident Biden...