Politik

Russland: Türkei schickt Waffen über Hilfs-Organisationen an den IS

Lesezeit: 1 min
03.04.2016 01:18
Russland hat einen Protest-Brief an den UN-Sicherheitsrat geschrieben: Moskau glaubt, dass der türkische Geheimdienst Hilfsorganisationen verwendet, um Waffen an die Terror-Milz IS in Syrien zu liefern.
Russland: Türkei schickt Waffen über Hilfs-Organisationen an den IS

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++ Werbung +++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Russland hat der Türkei in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat vorgeworfen, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien mittels Hilfsorganisationen mit Waffen zu versorgen. "Der Hauptlieferant von Waffen und Militärausrüstung an den IS ist die Türkei, die dafür Nicht-Regierungsorganisationen einsetzt", schrieb der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin an die Mitglieder des Sicherheitsrats in einem Brief vom 18. März, berichtet Reuters.

In dem Schreiben werden die türkischen Hilfsorganisationen Besar und Ilyilikder sowie die Stiftung für Freiheit und Menschenrechte beschuldigt, im Auftrag des Geheimdiensts "diversen Nachschub" an Dschihadistengruppen in Syrien geliefert zu haben. Russland, das in dem Konflikt den syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt, beschuldigt die Türkei schon seit längerem, die Terror-Miliz IS mit Waffen zu versorgen.

Im Februar war Russland mit einem Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat gescheitert, der die Türkei aufrief, ihre Angriffe in Syrien zu beenden. Die türkische Armee beschießt von der Grenze aus regelmäßig Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Syrien, um zu verhindern, dass diese entlang der Grenze ein zusammenhängendes Autonomiegebiet schaffen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Bürgermeister in Bayern trotz Impfung infiziert – er bekam AstraZeneca

In Bayern wurde ein Bürgermeister mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Trotzdem infizierte er sich mit dem Corona-Virus.

DWN
Unternehmen
Unternehmen EZB-Chefin Lagarde mit wichtigen Versprechen an den deutschen Mittelstand

Angesichts der Corona-Krise hat EZB-Chefin Christine Lagarde dem deutschen Mittelstand versprochen, dass die Währungshüter den...

DWN
Politik
Politik Spahn schlägt zurück: Er will Namen aller Beteiligten an Masken-Deals öffentlich nennen

In den vergangenen Tagen hatten sich Konzern-Chefs, Bundestagsabgeordnete, Medien und sogar Fraktionskollegen auf Spahn wegen seines...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Finanzen
Finanzen Die lange Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021

Mehrere Faktoren stehen bereit, um die Geldentwertung im laufenden Jahr anzufachen.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Die neue Völkerwanderung: Amerikaner verlassen in Scharen die Großstädte, um aufs Land zu ziehen

In den USA findet seit einiger Zeit eine starke Binnenwanderung statt. Viele Bürger verlassen die Städte, um in ländlichere Regionen zu...

DWN
Politik
Politik Putin und Assad machen türkisch-kontrollierten Schwarzmarkt in Nordsyrien dem Erdboden gleich

Russland und Syrien haben am Freitag einen Markt und eine Raffinerie in Brand geschossen, an denen geraubtes syrisches Erdöl gehandelt und...

DWN
Politik
Politik Biden entsendet Langstrecken-Bomber in den Nahen Osten

US-Präsident Joe Biden hat eine Mission mit Langstrecken-Bombern in den Nahen Osten angeordnet.