Politik

Microsoft und Facebook bauen neues Transatlantik-Kabel

Lesezeit: 1 min
27.05.2016 09:59
Facebook und Microsoft schließen sich zusammen und bauen gemeinsam ein neues Transatlantik-Kabel. Die Leitung namens „Marea“ soll als erste die Vereinigten Staaten mit Südeuropa verbinden. Der Schritt dient nicht nur der Kostensenkung, sondern soll auch mehr Datensicherheit verschaffen.
Microsoft und Facebook bauen neues Transatlantik-Kabel

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Microsoft und Facebook bauen gemeinsam ein neues Transatlantik-Kabel. Das Projekt mit dem Namen „Marea“ solle im August in Angriff genommen und im Oktober 2017 fertiggestellt werden, teilten die beiden US-Technologie-Unternehmen am Donnerstag mit.

Über die 6600 Kilometer lange Verbindung werde laut Reuters eine Geschwindigkeit von 160 Terabit pro Sekunde (Tbps) erreicht werden. Die Leitung soll als erste die USA mit Südeuropa verbinden. Betreiber wird die Telefonica-Tochter Telxius.

Aktuell nutzen Internet-Firmen Kabel anderer Anbieter, eine eigene Infrastruktur könnte die Kosten senken. Zudem achten die Web-Konzerne seit den Enthüllungen von Edward Snowden zur Überwachung durch Geheimdienste verstärkt auf Datensicherheit, so die dpa. Auch Google beteiligt sich an neuen Internet-Kabeln im Ozean. Google hatte vor fast zwei Jahren mit asiatischen Firmen den Bau eines Pazifik-Kabels für etwa 300 Millionen Dollar vereinbart.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland Brandbrief an Merkel: Deutschland spielt mit dem Verlust seiner mittelständischen Basis

Vertreter des Mittelstands warnen in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel vor einer mutwilligen Zerstörung der wirtschaftlichen...

DWN
Politik
Politik DWN-Recht: Dürfen nun Beamte, die der AfD angehören, gefeuert werden?

In den Reihen der als „Verdachtsfall“ eingestuften AfD befinden sich auch deutsche Beamte. Welche beruflichen und rechtlichen...

DWN
Politik
Politik 2021: Jahr der Wahlen - oder der Wählertäuschungen?

2021 ist das Jahr der großen Wahlen. Doch eigentlich ist es egal, für wen sich die Wähler entscheiden, schreibt DWN-Gastautor Henrik...

DWN
Finanzen
Finanzen Höhere Inflation im Anmarsch - ein gutes Omen für Gold

Während viele andere Geldanlagen zuletzt starke Gewinne verzeichneten, zeigte Gold eine auffällige Schwäche. Doch dies dürfte sich nun...

DWN
Politik
Politik Medienberichte: Intensivstationen sind voll mit Leuten, die kein Deutsch verstehen

Die Bild-Zeitung berichtet von einem Gespräch zwischen RKI-Chef Lothar Wieler und mehreren Chefärzten. Demzufolge sei die Mehrheit der...

DWN
Finanzen
Finanzen Aufsicht schließt Bremer Greensill Bank, stellt Strafanzeige

Die Bremer Greensill-Bank ist in schwere Turbulenzen geraten. Die Finanzaufsicht hat das Geldhaus geschlossen.

DWN
Politik
Politik Inlandsgeheimdienst legt Grundlagen für Überwachung der AfD

Rund ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl hat das Bundesamt für Verfassungsschutz die gesamte AfD als Verdachtsfall eingestuft. Dadurch...

DWN
Finanzen
Finanzen „Liebe Mutter, vergiss das Bargeld“: Der IWF macht Werbung für digitale Zentralbankwährungen

Der IWF schildert in einem fiktiven Gespräch zwischen einem Sohn und seiner Mutter, warum digitale Zentralbankwährungen viel praktischer...