Politik

Neues massives Söldner-Aufgebot in der Stadt Aleppo

Lesezeit: 1 min
10.08.2016 22:55
Über die aktuelle Schlacht um Aleppo widersprechen sich die Angaben von islamistischen Söldnern und Regierungstruppen. Derzeit finden auf beiden Seiten massive Truppenverlegungen in die Stadt statt.
Neues massives Söldner-Aufgebot in der Stadt Aleppo
Die Schlacht um Aleppo ist in vollem Gange. (Screenshot)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Nach Informationen von Quellen, die der syrischen Regierung nahe stehen, soll die syrische Armee (SAA) am 9. August Souq al Jebes in der Nähe des Al-Assad-Distrikts in Aleppo von den islamistischen Söldnern befreit haben. Wenn die wahr sein sollte, wäre der Korridor nach Ost-Aleppo für die Söldner der Gruppe Dschaisch al-Fatah nicht mehr existent, argumentiert das militärische Analyseportal South Front.

Allerdings weisen diverse Sprecher der Söldner diese Nachricht zurück. Es lassen sich keine unabhängigen Quellen finden, die eine der Konfliktparteien bestätigen können. Nach weiteren Berichten sollen in der vergangenen Nacht etwa 500 Kämpfer der Hisbollah-Miliz in Süd-Aleppo angekommen sein. Sie sollen die SAA bei ihren Vorstößen unterstützen. In den kommenden Tagen werden weiter 1.500 Kämpfer der Hisbollah erwartet. Zeitgleich sollen nach Informationen der Al-Nusra-Front, die sich mittlerweile Fatah al-Scham nennt, etwa 3.000 islamistische Söldner nach Südwest-Aleppo verlegt worden sein.

Der syrische Al-Qaida-Ableger Fatah al-Scham gilt als schlagkräftigste Truppe im Syrien-Konflikt, so South Front. Am Mittwoch fanden sporadische Kämpfe und Artillerieduelle in den Bereichen der Wohnkomplexe 1.070 und 3.000 statt.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..
Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Jens Spahn: Ein Mann und seine Abenteuer

Die bisherige Karriere von Deutschlands Gesundheitsminister Jens Spahn ist aufregend verlaufen. Die DWN zeichnen die wichtigsten Stationen...

DWN
Finanzen
Finanzen Springt die US-Notenbank als Retter ein, wenn es zum Preis-Krach beim Bitcoin kommt?

Ein Finanzanalyst spricht von einem „Bitcoin-Casino“, bei dem der Preis über eine „Buy & Hype“-Taktik künstlich in die Höhe...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Westeuropas Automarkt stürzt auf 30-Jahres-Tief

Dem Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer zufolge wird auch 2021 ein rabenschwarzes Jahr für Europas Autobranche.

DWN
Finanzen
Finanzen Höhere Inflation im Anmarsch - ein gutes Omen für Gold

Während viele andere Geldanlagen zuletzt starke Gewinne verzeichneten, zeigte Gold eine auffällige Schwäche. Doch dies dürfte sich nun...

DWN
Finanzen
Finanzen City of London fürchtet Abzug des billionenschweren Derivategeschäfts in die EU

In der City of London liegen die Nerven blank. Den Verlust kleinerer Märkte an den Kontinent nahm man noch hin, nun droht mit einem...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wird die OPEC+ die Ölproduktion erhöhen?

Es gibt einige Hinweise darauf, dass die OPEC+ am Donnerstag die Ölproduktion ankurbeln wird. Russland unterstützt dieses Vorhaben,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Held von Hanoi: Mann rettet Mädchen nach Sturz aus dem 12. Stockwerk

Vietnam feiert einen Lastwagenfahrer, der einem aus einem Hochhaus stürzenden Kind das Leben gerettet hat.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Corona-Rezession wie Zweiter Weltkrieg – der Tod des Gastgewerbes ist beschlossene Sache

Die aktuelle Corona-Rezession weist große Ähnlichkeiten mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf. Aus einem...

DWN
Politik
Politik Corona-Ticker - Vorbild Israel: EU arbeitet an „Grünem Pass“ für Geimpfte

Die EU-Kommission arbeitet an einem Gesetz zur Einführung eines „Grünen Passes“, der geimpften Bürgern offenbar Vorteile gegenüber...

DWN
Politik
Politik Hiobsbotschaft: WHO erwartet kein Ende der Pandemie vor 2022

In der Nacht vom 1. auf den 2. März 2021 hat die Öffentlichkeit eine Hiobsbotschaft erreicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht...

DWN
Finanzen
Finanzen Aufstand bei der Deutschen Bank: Callcenter-Mitarbeiter streiken seit Wochen für höheres Gehalt

Während den Herrschaften im Investmentbanking satte Boni ausgezahlt werden, wehrt sich die Bank mit Händen und Füßen gegen höhere...

DWN
Politik
Politik Steinmeier erwägt staatliche Regulierung der sozialen Medien im Namen der Freiheit und der Demokratie

Bundespräsident Steinmeier meint: „Die Demokratien der Welt müssen ihre Verfasstheit auch im Digitalen sichern, gegen Feinde von innen...

DWN
Deutschland
Deutschland 900 Millionen Euro mehr: Stromkosten in Deutschland explodieren

Die Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr so viel für ihren Strom bezahlt wie noch nie.

DWN
Finanzen
Finanzen Lieferketten-Chaos und hohe Transportkosten fachen Inflation in Europa an

Produzenten geben die teils deutlich gestiegenen Kosten an die Kunden weiter, die Inflation in Europa erreicht die Geschäfte und...