Politik

Russland und Saudi-Arabien wollen Ölpreis stabilisieren

Lesezeit: 1 min
06.09.2016 02:07
Die Ölexporteure Russland und Saudi-Arabien wollen gemeinsam den Ölpreis stabilisieren. Diese Entscheidung trieb den Ölpreis zwischenzeitlich an. Auf eine echte Beschränkung der Förderung konnte man sich jedoch nicht einigen.
Russland und Saudi-Arabien wollen Ölpreis stabilisieren

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die beiden weltgrößten Erdölförderer Russland und Saudi-Arabien wollen gemeinsam für einen stabilen Ölpreis sorgen. Eine entsprechende Einigung sei am Rande des G20-Gipfels in China erzielt worden, hieß es am Montag in einer Erklärung der Energieminister beider Länder. Auf eine Beschränkung der Ölförderung konnten sie sich allerdings nicht einigen.

Beide Länder wollen unter anderem eine „gemeinsame Beobachtungsgruppe“ gründen, die Empfehlungen zur Verhinderung von Preisschwankungen erarbeiten soll. Nach der Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung in Hangzhou machte der Ölpreis einen Sprung. In London stieg er um bis zu fünf Prozent.

Die wichtigsten Ölförderländer der Welt können sich seit geraumer Zeit nicht auf Förderungsbeschränkungen einigen. Bemühungen um eine Drosselung der weltweiten Produktion scheitern vor allem daran, dass der Iran seine Fördermenge nach dem Wegfall von Sanktionen erhöhen möchte.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Trader von JPMorgen wegen Manipulatinonen des Gold-Markts verurteilt

Nach einem langen Prozess in Chicago haben die Geschworenen zwei Goldhändler von JPMorgan wegen Spoofing, also jahrelanger Manipulationen...

DWN
Politik
Politik Energie-Krise offenbart Planlosigkeit: Scholz will jetzt Pipeline aus Portugal

Eigentlich sollte es die Pipeline von Portugal über Spanien nach Mitteleuropa längst geben. Doch das Projekt wurde gestoppt. Das rächt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen China wird für deutsche Industrie zum Risiko-Standort

Ein chinesischer Überfall auf Taiwan ist eine reale Gefahr. Den deutschen Unternehmen, die Milliardensummen in China investiert haben,...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise weitet sich aus: Steigende Rohölnachfrage erwartet

Der Rohölpreis ist zuletzt gesunken, Heizölkäufer profitieren davon bisher nicht – und bald könnte die weltweite Nachfrage nach...

DWN
Deutschland
Deutschland IW-Analyse: Teure Energie ist verheerend für Deutschland

Die Experten des IW haben durchgespielt, was teure Energie für deutsche Verbraucher, Firmen und die Wirtschaft bedeutet. Die Aussichten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen BASF: Chemieriese blickt zuversichtlich in die Zukunft

Der weltweit größte Chemiekonzern und größte Erdgasverbraucher Deutschlands sieht keinen Grund zur Panik und setzt sich ambitionierte...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Deutsche Telekom: Auf stabilem Wachstumskurs

Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wächst die Deutsche Telekom weiter.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens meldet ersten Quartalsverlust seit 2010

Siemens hat erstmals seit 2010 in einem Quartal Verlust gemacht. Dennoch sieht sich das Unternehmen derzeit gut aufgestellt.