Politik

Blockupy-Frankfurt: Bis zu 500 Vermummte unter Demonstranten

Lesezeit: 1 min
19.05.2012 17:38
Am Samstag nahmen mehr als 20.000 Menschen bei der letzten Blockupy-Demonstration teil. Teilweise kam es zu Rangeleien mit der Polizei: Feuerwerkskörper wurden angezündet und Steine flogen. Bis zu 500 Vermummte sollen unter den Protestlern gewesen sein.
Blockupy-Frankfurt: Bis zu 500 Vermummte unter Demonstranten

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Auch am Samstag kam es in Frankfurt wieder zu Blockupy-Demonstrationen. Zwischen 20.000 und 25.000 Menschen sollen daran teilgenommen haben, um erneut gegen die Sparpolitik und die Rolle der Banken zu demonstrieren. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich – zwischendurch kam es allerdings zu Rangeleien mit der Polizei. Der Polizei zufolge sollen auch zwischen 400 und 500 Vermummte aus der linken Szene unter den Demonstranten gewesen sein. Mehrere Feuerwerkskörper wurden angezündet und Steine sollen auf Polizisten geworfen worden sein.

Insgesamt kamen seit Mittwoch rund 5.000 Beamte zum Einsatz, das Bankenviertel war im Vorfeld bereits abgesperrt und ein Großteil der Demonstrationen schon im Vorhinein verboten worden. Bis zu 600 Menschen sind in den vergangenen Tagen vorübergehend festgenommen worden. Dennoch gaben die Organisationen, die sich zur Blockupy-Aktion zusammengeschlossen haben, an, dass man die Gefahrenprognose von Polizei und Stadt als absurd entlarvt worden sei.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Deutsch-chinesische Beziehung: So reagiert China auf Scholz’ Besuch
16.04.2024

Die Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach China hat in den vergangenen Tagen die chinesischen Medien beschäftigt. Zum Abschluss seiner...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF-Wachstumsprognose 2024: Deutschland bleibt weltweites Schlusslicht
16.04.2024

Für Deutschland hat der IWF in seiner neuen Prognose keine guten Nachrichten: Sie dürfte auch 2024 unter allen Industriestaaten am...

DWN
Politik
Politik Modernste Raketenabwehrsysteme: So schützt sich Israel gegen Luftangriffe
16.04.2024

Hunderte Raketen und Kampfdrohnen hatte der Iran am Wochenende nach Israel gefeuert. Dass dieser Angriff vergleichsweise glimpflich...

DWN
Politik
Politik Engpass bei Stromversorgung: Oranienburg zeigt Deutschland die Grenzen auf
16.04.2024

Noch ist es ein Einzelfall: Die Kleinstadt Oranienburg, nördlich von Berlin, kommt dem Bedarf ihrer Kunden nicht mehr umfänglich nach....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Stellenabbau wegen KI: Jetzt trifft es auch die Hochqualifizierten
16.04.2024

Der zunehmende Einsatz von KI verändert viele Branchen grundlegend und wird in Zukunft eine Reihe von Berufen überflüssig machen. Davon...

DWN
Politik
Politik 365 Tage Schwarz-Rot in Berlin - weder arm noch sexy!
16.04.2024

Niemand war wohl mehr überrascht als Kai Wegner (CDU), dass er vor genau einem Jahr wie „Kai aus der Kiste" Regierender Bürgermeister...

DWN
Politik
Politik Scholz in China: Deutliche Worte bei Xi zum Ukraine-Krieg und Klimaschutz
16.04.2024

Auf der letzten Etappe seiner China-Reise traf Bundeskanzler Scholz seinen Amtskollegen Präsident Xi Jinping. Bei ihrem Treffen in Peking...

DWN
Finanzen
Finanzen Börsenrückgang: DAX im Korrekturmodus - Was Anleger wissen müssen
16.04.2024

Der DAX hat die Woche mit einer Erholung gestartet, doch diese wurde schnell zunichte gemacht. Die Unsicherheit an den Börsen erreicht ein...