Politik

Rätselhafter Selbstmord: War Aaron Swartz Informant für Wikileaks?

Lesezeit: 1 min
21.01.2013 18:46
Wikileaks hat mitgeteilt, in Kontakt mit Aaron Swartz gestanden zu haben, der am 11. Januar Selbstmord begangen hat. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Swartz als Informant der Enthüllungs-Plattform tätig war.
Rätselhafter Selbstmord: War Aaron Swartz Informant für Wikileaks?

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Via Twitter teilte Wikileaks am Samstag mit, dass Aaron Swartz ein Unterstützer der Enthüllungs-Plattform war. In den Jahren 2010 und 2011 habe er in Kontakt mit Wikileaks-Gründer Julian Assange gestanden. Zudem habe Wikileaks triftige Gründe dafür anzunehmen, dass Swartz auch als Informant für die Organisation tätig war. Dies könne man jedoch nicht nachweisen, so Wikileaks.

Der Internet-Aktivist Aaron Swartz hatte sich am 11. Januar 2013 das Leben genommen, was zu schweren Vorwürfen gegen das Vorgehen der amerikanischen Behörden geführt hat. Diese hatten ihn mit übertriebener Härte wegen des illegalen Kopierens wissenschaftlicher Artikel verfolgt und massiv eingeschüchtert (mehr hier).

Die Organisation legt eigentlich großen Wert auf die Anonymität ihrer Quellen, um diese vor Strafverfolgung zu schützen. Sie habe sich jedoch dazu entschieden die genannten Informationen zu Swartz öffentlich zu machen, da der amerikanische Geheimdienst in die Ermittlungen gegen den Aktivisten verwickelt sei, so Wikileaks.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Deutschland
Deutschland Grüne nominieren Baerbock als Kanzlerkandidatin - oberstes Ziel ist die „Klima-Neutralität“

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock soll ihre Partei als Kanzlerkandidatin in die Bundestagswahl führen. Baerbock wird dem Ziel, die...

DWN
Technologie
Technologie Frankreichs Militär testet Roboter im Häuserkampf

Das französische Militär hat getestet, wie sich eine Reihe von Robotern im Häuserkampf bewähren. Ein Soldat berichtet, dass eine...

DWN
Politik
Politik WHO kritisiert Corona-Impfzwang bei internationalen Reisen

Das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation spricht sich gegen verpflichtende Corona-Impfnachweise bei internationalen Reisen aus....

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Industrie schwimmt in Aufträgen - "Reichweitenrekord"

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist den neunten Monat in Folge gewachsen. In der Folge ist die sogenannte "Reichweite" auf...

DWN
Deutschland
Deutschland Mittelstand verzichtet wegen Corona auf Weiterbildung der Mitarbeiter

Vielen mittelständischen Firmen fehlt es in der Krise an Geld und Zeit für die Weiterbildung der Beschäftigten. Die Förderbank KfW...

DWN
Unternehmen
Unternehmen ABN Amro zahlt halbe Milliarde Euro für Geldwäsche-Verstöße

Die niederländische Bank ABN Amro muss wegen Geldwäsche-Verstößen knapp eine halbe Milliarde Euro bezahlen. Der Skandal hat die gesamte...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Zentralbanken: Aufbruch in neue monetäre Welten

Im Windschatten der Coronakrise betritt die EZB monetäres Neuland. Rettungspakete von tausenden Milliarden Euro werden schon bald nichts...