Italien: Entlassene Arbeiter kapern ihre Fabrik und machen auf eigene Faust weiter

In einer stillgelegten Fabrik bauen arbeitslose Italiener ein Recycling-Unternehmen auf. Sie hatten aufgrund der anhaltenden Rezession keine neue Arbeit gefunden. Also halfen sie sich selbst und ließen sich illegal in der Fabrik nieder. Bisher dulden die Behörden das Projekt.

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Kommentare
    • Andrea sagt:

      Alle betroffenen Arbeitnehmer sollten bei ihren bedrohten Unternehmens-Schließungen sich jeweils gemeinsam einen Anwalt nehmen, um das Unternehmen, auf ihren Namen, von den Banken mitsamt den dazugehörenden Patenten freizukaufen, bevor dies die Hetch-Fonds tun. In den Unternehmen gibt es doch clevere Kaufleute und Ingeneure (Da leider die EZB den Betroffenen keine 0,5 Prozent Zins auf 10 Jahre gibt, könnte die Kaufsumme evtl. über eine eigene Arbeitnehmer-AG verhandelt und bezahlt werden.).

    • gründerzeit sagt:

      Jawohl, Gründerzeit, Unabhängigkeit, eigenverntwortliches Handeln……………
      …ich wüsche diesen tapferen Menschen viel Erfog!

    • Britta sagt:

      Irgendwie traurig, daß sich hier niemand findet, der aufmunternd postet: DAS wäre mal eine Vorgangsweise, die derzeitige Wirtschaftslage von der anderen Seite her tatkräftig zu untermenieren. Es gibt da die sehr lobenswerte Website murks-nein-danke.*de, die das Wegwerf- und Fürs-Kaputtgehen-Produzieren schon lange anprangert, aber anprangern alleine nutzt nichts, wenn man weiterhin den Schrott brav konsumiert und wegwirft !
      Es gibt die neuen 3-Drucker, mit denen man viele Bestandteile sehr kostengünstig nachproduzieren kann und das teure Produkt, das sonst noch voll einsatzfähig wäre, nicht wegwerfen muß – eine ganze Kleinidnustrie könnte darauf aufbauen – nicht mehr (nur) die Absätze der Schuhe in der Schnellrepartatur, sondern das gebrochene Teil vom Staubsauger, die gebrochene Verschalung — was auch immer … nur von dieser Seite kann man das System untermenieren, dazu schafft man Arbeitsplätze und gibt dem Volk das Gefühl, aus eigener Kraft etwas Sinnvolles beitragen zu können – das wird sich auch auf den sonstigen Selbstwert unseres Volkes auswirken !

      Also – wo sind die Mitstreiter ? Wenn sich wer findet: ich bin dabei ! Keine Ahnung, wo man anfängt, aber wenn zwei oder mehr mal prinzipiell mitmachen, wird sich auch was finden lassen. Laßt euch von der Red. meine Mailadresse geben und wenn das nicht geht, treffen wir einader im entsprechenden Beitrag auf Facebook – cu !!

    • dw-seneca sagt:

      Die Bildunterschrift „Wirtschaft ohne Kapitalismus“ finde ich etwas unpassend, denn diese Arbeiter leben Kapitalismus = freie Marktwirtschaft. Das wird solange gutgehen, bis der Staat eingreift. Dann wird aus der freien Marktwirtschaft durch die interventionistische Politik wieder sozialistische Planwirtschaft.

      Politik ist nicht die Lösung, Politik ist das Problem!

    • WilmaFeuerstein sagt:

      Hut ab. Ich drücke den Leuten die Daumen und hoffe, daß die UniCredit die Füße still hält

    • Anna sagt:

      Toll! Respekt!

    • So ist's richtig! sagt:

      Sollte eigentlich die Aufgabe der Regierung sein, eine Rückführung der Produktionsgüter korrupter Partien den verbliebenen Ingenieuren und Arbeitern zuzuführen. Niemand braucht diese Eigentümer, die ganze Völker ausbeuten und noch immer nicht genug haben, keiner!

      Leider für die, dass es auch ohne sie geht. Noch besser geht es ohne die korrupte Börse und ihre Aktionäre, die nichts im Sinn haben, immer mehr auszubeuten und selbst nie, niemals zu arbeiten.

      Was die machen ist nämlich keine Arbeit!

      • Peppermint Bach und die D- Mark sagt:

        Richtig, so ist`s richtig!

        Die Wirtschaften in Europa sind ausgehöhlt. Es gibt fast nur noch die Kapitalgesellschaften. Diese lassen generell im billigeren Ausland produzieren. Was steigende Arbeitslosigkeit verursacht. Merkel ist ja gegen Zölle, aus Billiglohnländern, was zur Folge hat, das dieser run immer weiter geht.

        Es geht jetzt darum eine Grundlage für die Grundproduktion zu schaffen. Z.B., Nägel herstellen. Einfache primitive Nägel aus Stahl- oder Eisendraht. Das zeug wird immer gebraucht. Danach versucht man es mit 08/15 Schrauben, die komplizierter sind, wegen der Zugkraft, der Legierung, Rost u.s.w., das funktioniert.

        • Was wir aber derzeit zunehmend zu sagt:

          produzieren beginnen, sind, wie’s G. Gurke einmal formulierte:

          Soldaten mit Stahlhelmen, statt Nägel mit Köpfen.

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