Politik

Monsanto steigert den Profit mit Gen-Mais

Lesezeit: 1 min
02.04.2014 17:34
Der US-Konzern Monsanto hat seinen Gewinn um 13 Prozent gesteigert. Er profitiert von der starken Nachfrage nach Saatgut. Dazu gehört auch das Geschäft mit genetisch veränderten Sorten.
Monsanto steigert den Profit mit Gen-Mais

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der US-Agrochemiekonzern Monsanto profitiert von kräftiger Nachfrage nach Mais- und Sojasaatgut.

Der Rivale von Bayer und der Schweizer Syngenta steigerte im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn um 13 Prozent auf 1,67 Milliarden Dollar, wie Konzernchef Hugh Grant am Mittwoch mitteilte.

Der weltgrößte Hersteller von genetisch veränderten Nutzpflanzen setzte im Dreimonatszeitraum bis Ende Februar 5,8 Milliarden Dollar um nach 5,5 Milliarden Dollar vor Jahresfrist.

„Unser Geschäft ist in der Spur, das Wachstum zu liefern, was wir vorhergesagt haben“, stellte Grant für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 bis Ende August in Aussicht.

Im Geschäft mit Mais-Saatgut, zu dem auch genetisch veränderte Sorten gehören, baute Monsanto die Umsätze um 4 Prozent aus. Im kleineren Geschäft mit Soja-Saatgut schnellten die Erlöse sogar um 21 Prozent nach oben.

Monsanto startete unlängst eine große Verkaufsoffensive in Lateinamerika für Soja-Saatgut. Dazu zählen unter anderem Pflanzen, die gegen das Herbizid Glyphosat resistent sind. Dieses stehen im Verdacht, zu tödlichem Nierenversagen zu führen (mehr hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Weiterentwicklung: Digitale bAV-Verwaltung für mehr „Human“ im HR

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Die Kündigung des französisch-australischen U-Boot-Vertrags: Deutschlands Schwäche wird schonungslos offengelegt

DWN-Chefredakteur Hauke Rudolph legt dar, warum Frankreich der wirtschaftliche Verlierer des geplatzten U-Boot-Geschäfts ist - Deutschland...

DWN
Finanzen
Finanzen China startet „Weltkrieg“ gegen dezentrale Kryptowährungen – andere Staaten werden folgen

China hat Transaktionen mit dezentralen Kryptowährungen für illegal erklärt. Dieser Vorstoß ist nicht selektiv zu betrachten, sondern...

DWN
Politik
Politik Nach seinem schlechten Wahlergebnis: Wird Putin die Ukraine überfallen?

DWN-Kolumnist Ronald Barazon analysiert das Ergebnis der Wahlen in Russland und die sich daraus ergebenden Folgen.

DWN
Finanzen
Finanzen Das globale Geldsystem basiert auf Vertrauen … und Macht

Die Deutschen lieben Bargeld. Jedoch macht dieses nur einen kleinen Teil der im Umlauf befindlichen Geldmenge aus, rund 90 Prozent...

DWN
Politik
Politik „Es war ein Test“: ARD blendet live Hochrechnungen ein – zwei Tage vor der Wahl

Die ARD hat zwei Tage vor der Bundestagswahl Hochrechnungen zur Bundestagswahl während einer Quiz-Sendung live abspielen lassen. Später...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Eine Energiewende ist nur mit Erdgas möglich

Mario Mehren, CEO von Wintershall Dea, plädiert an die Politik. Er macht deutlich, dass Erdgas ein zentraler Baustein für die...

DWN
Politik
Politik WHO empfiehlt deutlich strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe

Die EU ist bei den Grenzwerten für Luftschadstoffe gemessen an den Standards der Weltgesundheitsorganisation kein Musterknabe. Jetzt...

DWN
Politik
Politik Australien: Proteste gegen Impfzwang und Lockdowns nehmen zu

Tausende Bauarbeiter in Melbourne haben in den vergangenen Tagen gegen den von der Provinzregierung verhängten Impfzwang protestiert. Die...