Zweiter Handelstag: Zalando-Aktien brechen ein

Die Zalando-Aktien brachen an ihrem zweiten Handelstag massiv ein. Zeitweise notierten sie zehn Prozent im Minus. Mit dem Börsengang wurden am Vortag 600 Millionen Euro eingenommen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Die Zalando-Aktien verloren am Tag nach dem Börsengang bereits 10 Prozentpunkte. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/zalando-aktie/chart?t=week&boerse_id=6" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Zalando-Aktien verloren am Tag nach dem Börsengang bereits 10 Prozentpunkte. (Grafik: ariva.de)

Die Papiere des Online-Modehändlers Zalando verloren massiv an Wert und notierten zeitweise zehn Prozent im Minus. Zalando hatte mit dem Börsengang am Vortag rund 600 Millionen Euro eingenommen.

Am Donnerstag ging auch die Zalando-Mutter Rocket Internet an die Börse. Die Aktie stürzte beim Depüt ab. Die Hauptinvestoren bei Rocket Internet sind die Brüder Oliver, Marc und Alexander Samwer. Nach dem Börsengang halten die noch knapp 40 Prozent, Oliver Samwer ist der Firmenchef. Die Samwers sind auch Großaktionäre bei Zalando mit knapp 15 Prozent.

Die Aktionärsvereinigung DSW hat Privatanleger vor dem Kauf von Aktien des Online-Modehändlers Zalando und des Internet-Konglomerats Rocket Internet gewarnt. „Vorsicht vor einem neuen Neuen Markt. Das ist nichts für sicherheitsbewusste Privatanleger“, sagte DSW-Vize-Präsident Klaus Nieding. „Es ist ein spekulatives Investment.“

Der Kauf von Zalando-Aktien berge große Risiken, sagte Nieding. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren keine Gewinne erwirtschaftet. Zudem hätten die früheren Mehrheitsaktionäre weiter großen Einfluss. Noch kritischer sieht Nieding den Börsengang von Rocket Internet; die Firma ist weltweit an Dutzenden Start-Ups beteiligt. Die meisten von ihnen schreiben rote Zahlen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick