Studie: Krebs kann nicht durch Vorbeugung vermieden werden

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
03.01.2015 00:58
Ein gesunder Lebenswandel hat auf die meisten Krebsarten keinen Einfluss. Nur ein Drittel der Variationen in Krebsrisiko würden durch Umweltfaktoren oder erbliche Veranlagung beeinflusst, so die amerikanischen Krebsforscher. Entscheidend sei daher die Früherkennung durch Untersuchungen.
Studie: Krebs kann nicht durch Vorbeugung vermieden werden

Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ein gesunder Lebenswandel hat auf die meisten Krebsarten keinen Einfluss. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Johns Hopkins Universität. Zwei Drittel aller Krebsfälle sind einer entsprechenden Studie zufolge einfach Pech. Nur ein Drittel der Variation in Krebsrisiko käme durch Umweltfaktoren oder erbliche Veranlagung. Es komme also weniger auf das Verhalten, als viel mehr auf das Glück des Patienten an, berichtet Bloomberg.

Die Forscher haben demnach für ihre Studie Statistiken über verschiedene Krebsarten untersucht und ausgewertet. Weniger als ein Drittel davon sei auf bekannte Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Alkohol oder UV-Strahlung zurückzuführen. Die übrigen 22 von 31 Krebsarten, also gut zwei Drittel, entstehen der Analyse zufolge durch zufällige Mutationen der Gene während der Zellteilung.

Der Co-Autor der Studie, Bert Vogelstein erklärt in einer Mitteilung der Uni: „Alle Krebsarten werden durch eine Kombination aus Pech, Umwelteinflüssen und Veranlagung verursacht. Viele Krebsarten haben allerdings weit mehr mit dem Pech zu tun, eine Mutation zu bekommen, als mit Lebensstil und Vererbung. Der beste Weg, diesen Krebsarten vorzubeugen, ist die Früherkennung.“

Die Studie, die das Fachmagazin Science in seiner in aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat, zeigten die statistische Korrelation zwischen dem steigende Krebsrisiko und der steigenden Zahl der Zellteilungen. Denn bei jeder Teilung besteht die Möglichkeit einer zufälligen Mutation – je mehr Zellteilungen, desto höher statistisch gesehen das Krebsrisiko, so die Studie. Gewebetypen mit mehr Stammzellen-Teilungen seien daher auch anfälliger für Mutationen, die zu Krebs führen können.



DWN
Marktbericht
Marktbericht Wann platzt die Immobilienblase?

Immobilien – Clever oder risikoreich in 2020?

DWN
Finanzen
Finanzen Die geopolitische Verunsicherung ist Wasser auf den Gold-Mühlen

Mager-Zinsen, eine angeschlagene geopolitische Lage, ein schwacher Euro und jetzt auch noch eine viral geschwächte Weltwirtschaft: All...

DWN
Panorama
Panorama Südamerika: Hier sind deutsche Auswanderer wirklich willkommen

Südamerika ist schon seit Jahrhunderten ein Ziel für deutsche Auswanderer auf der Flucht vor Armut oder Verfolgung. Da sie sich in der...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Wirtschaft stagniert, Konjunkturrisiko Coronavirus

Europas größte Volkswirtschaft tritt Ende 2019 auf der Stelle. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus dämpft Hoffnungen auf eine...

DWN
Deutschland
Deutschland Verkauf der Aufzugssparte von Thyssenkrupp auf der Zielgeraden

Bekannt ist Thyssenkrupp für Stahl. Geld verdient der Konzern momentan aber fast nur im Geschäft mit Aufzügen. Weil sich die Finanzlage...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Von Bio-Kampfstoffen ausgelöst? Corona-Virus könnte sich zur globalen Epidemie ausweiten

DWN-Korrespondent Michael Bernegger hat - mit gewohnter Gründlichkeit - die neuesten Entwicklungen im Fall "Corona-Virus" analysiert....

DWN
Deutschland
Deutschland Schein-Ehen bereiten deutschen Ämtern zunehmend Probleme

Kuppler verheiraten immer wieder wildfremde Menschen. Sie verdienen an denjenigen, die sich illegal ein Bleiberecht erkaufen wollen. Ein...

DWN
Politik
Politik Türkei verlegt Luftverteidigungs-System und Langstrecken-Raketen nach Syrien

Die Türkei hat eine unbekannte Anzahl von Luftverteidigungs-Sytemen und Langstreckenraketen mit kurzer Reichweite in die syrische Provinz...

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesregierung beschließt Pflicht zur Passwort-Herausgabe an Ämter und Behörden

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der nicht nur soziale Netzwerke, sondern etwa auch Online-Spiele und Dating-Apps...

DWN
Finanzen
Finanzen Plötzlicher massiver Gold-Abfluss aus Großbritannien wirft Fragen auf

In den beiden letzten Monaten des vergangenen Jahres registrierten die britischen Behörden massive Exporte von Edelmetallen ins Ausland....

DWN
Deutschland
Deutschland Wahrscheinlich Anschlag: Auto fährt in Nordhessen in Karnevalsumzug, zahlreiche Verletzte

Während des Rosenmontagsumzugs fährt ein Auto im nordhessischen Volkmarsen in eine Menschenmenge. Mehrere Menschen werden verletzt.

DWN
Deutschland
Deutschland Ifo-Index: Geschäftsklima in Deutschland hellt sich überraschend auf

Die deutsche Wirtschaft scheint von der Entwicklung rund um das Coronavirus unbeeindruckt.

DWN
Deutschland
Deutschland Düsseldorfer Rosenmontagszug startet mit Rekordgröße

Ein Wagen thematisiert Thüringen: FDP und CDU heben den rechten Arm von AfD-Fraktionschef Björn Höcke zum Hitlergruß.

DWN
Politik
Politik EZB plant Bürger-Versammlungen für mehr Kontakt zu den Menschen

Mit einer Serie von Bürger-Veranstaltungen will die EZB den direkten Kontakt zu den Menschen suchen und erfahren, was sie über Inflation...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rekordhohe Schulden der Unternehmen bedrohen das globale Finanzsystem

Die Anleiheschulden der weltweiten Unternehmen haben ein neues Rekordniveau erreicht. Die OECD sieht in diesem Zusammenhang eine Bedrohung...

celtra_fin_Interscroller