Finanzen

Dänemark kämpft gegen Aufwertung der Krone

Lesezeit: 1 min
22.01.2015 17:11
Die dänische Notenbank hat ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie nach der EZB-Entscheidung eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Auf Einlagen wird nun ein Strafzins von 0,35 Prozent erhoben.
Dänemark kämpft gegen Aufwertung der Krone

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die dänische Notenbank hat unmittelbar nach der EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkauf ihre Einlagen-Zinsen erneut gesenkt. Damit will sie eine Aufwertung der dänischen Krone verhindern. Die Notenbank erklärte am Donnerstag, auf Einlagen werde nun ein "Strafzins" von 0,35 Prozent erhoben. Viele Händler hatten einen solchen Schritt erwartet, nachdem die Europäische Zentralbank Pläne zum massiven Kauf von Staatsanleihen bekanntgab und damit den Euro zum Dollar schwächte. Erst am Montag hatte die dänische Notenbank den Aufschlag, der für Einlagen bei ihr gezahlt werden muss, auf 0,2 Prozent angehoben.

Die dänische Krone ist eng an den Euro gekoppelt. Dänemark will die Anbindung im Gegensatz zur Schweiz auch beibehalten und zugleich eine Aufwertung der Krone verhindern.


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Trump-Attentat: Schüsse bei Wahlkampfauftritt und die Sorge vor einer Gewaltspirale
14.07.2024

Wahlkampfauftritt von Donald Trump in Pennsylvania. Plötzlich fallen Schüsse, am Ohr des Ex-Präsidenten ist Blut, ein Attentat! Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende: Wo gibt es noch Zinsen von über 4 Prozent?
14.07.2024

Die Geschäftsbanken senken bereits seit Monaten die Tages- und Festgeldzinsen. Wo erhalten Sparer noch die höchsten Renditen für relativ...

DWN
Technologie
Technologie Der schwierige Verzicht auf chinesische Technologie im 5G-Netz - eine Kurzanalyse
14.07.2024

Die Bundesregierung und die deutschen Mobilfunknetzbetreiber haben sich nach langen Diskussionen auf einen umfassenden Ausschluss...

DWN
Panorama
Panorama Forscher raten zu Lehren aus schweren Radunfällen auf Landstraßen
14.07.2024

Im Verkehr sind immer mehr Radfahrer unterwegs - und es gibt mehr Unfälle. Auch auf dem Land. Was tun?

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilie verkaufen: Mit diesen Marktanalysen und Tipps gelingt der Immobilienverkauf
14.07.2024

Im aktuellen Markt gibt es wohl kaum eine bessere Anlage als eine Immobilie in guter Lage. Der perfekte Zeitpunkt also, um zu verkaufen,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Agrarmeteorologe im DWN-Interview: Boden als wichtigster landwirtschaftlicher Produktionsfaktor bald noch wichtiger
13.07.2024

Agrarmeteorologe Andreas Brömser spricht über die Herausforderungen und Fortschritte in der Wettervorhersage für die Landwirtschaft. Im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wachsende Ungleichheit - ist Indiens Boom am Ende?
13.07.2024

Ist Indien die neue Alternative zu China oder bloß ein Papiertiger? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Fakt ist: Der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Arbeitskosten in Deutschland deutlich angestiegen
13.07.2024

Hohe Tarifabschlüsse haben die Arbeitskosten in Deutschland stark ansteigen lassen. Im EU-Vergleich gehört Deutschland zu den Ländern...