Gemischtes

Türkisches Elektroauto schafft 2500 Kilometer für nur 13 Euro

Lesezeit: 1 min
15.04.2015 13:24
Studenten aus Istanbul haben ein Elektroauto gebaut, das sie in der ganzen Türkei getestet haben. Dabei hat das „T-1“ eine hervorragende Alltagstauglichkeit bewiesen. Weite Strecken können mit bis zu 130 Stundenkilometern zurückgelegt werden.
Türkisches Elektroauto schafft 2500 Kilometer für nur 13 Euro

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Während zahlreiche Unternehmen Fahrzeuge mit Hybridantrieb bauen und Renault ein Elektroauto in Serie herstellt, stehen viele Autofahrer elektrischen Autos kritisch gegenüber. Diese Vorurteile könnten türkische Studenten zum Kippen bringen. Das von ihnen gebaute Auto kostete die jungen Ingenieure lediglich 13 Euro nach 2500 Kilometern Laufleistung. Nach 500 Kilometern benötigte das Auto nur eine vierstündige Ladezeit. Im Moment fährt das Team quer durch die Türkei, um die Alltagstauglichkeit und das Fahrverhalten bei Regen und am Berg zu testen. Es war nicht das erste Mal, dass die Studenten aus Istanbul im internationalen Vergleich mit ihren Fähigkeiten überzeugen können.

Die Studenten haben schon einen weiten Weg hinter sich. Sie reisten mit ihrem Auto durch die Provinzen Ankara, Samsun, Trabzon, Erzurum, Diyarbakır und Gaziantep, so die Sabah. Hier sollte besonders die Alltagtauglichkeit des Wagens getestet werden. Trotz der schwierigen Landschaft waren die benötigen Stromkosten um ein Vielfaches günstiger, als dieselbe Strecke mit einem konventionellen Motor gekostet hätte. Dabei besitzt der Wagen Platz für vier Personen, genügend Stauraum für Gepäck und wiegt nur 500 Kilogramm. „Wir werden unsere Tour durch die Türkei beenden und nach Istanbul zurückkehren, nachdem wir weitere fünf Städte besucht haben“, sagt der Student und Miterbauer des T-1, Engin Topaloğlu, der Hurriyet.

Es seien nur 25 Personen am Bau des Elektroautos beteiligt gewesen. Diese hätten für den Bau 18 Monate benötigt.Dabei waren die Entwicklungskosten eine große Hürde. Der Wagen kostete 202.000 Euro in seiner ganzen Entwicklung, so die Sabah. Das Team der Istanbuler Universität setzte sich gegen diverse andere Teams durch und gewann den vom türkischen Zentrum für Wissenschaft und Technik (TÜBITAK) ausgeschriebenen Preis. Die Master-Studentin Tuba Guven sagte der Nachrichtenagentur Anadolu: „Es nahmen elektrische Autos von 30 Universitäten am Wettbewerb teil. Wir wurden die Sieger und haben unsere Türkei-Tour begonnen.“

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Bundestagswahl 2021: Deutschland drohen Planwirtschaft und De-Industrialisierung

Die EU setzt mit ihrem „Green Deal“ alles auf eine Karte. Für Europa brechen schwierige Zeiten an - ohne, dass dem Weltklima wirklich...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Plattform-Monopolisten: Der Großangriff auf den Mittelstand hat gerade erst begonnen

Große Tech-Monopolisten saugen den Mittelstand aus - solange, bis dieser zusammengebrochen ist. Ernst Wolff schildert die drastische...

DWN
Finanzen
Finanzen Marc Friedrich: Wir stehen am Ende zweier großer Zyklen, jetzt kommt der globale Schuldenschnitt

Der Finanzautor Marc Friedrich sieht die Welt am Ende zweier bedeutender langfristiger Zyklen angekommen.

DWN
Finanzen
Finanzen Immobiliengigant in Schwierigkeiten: Sorge vor einem Crash in China

Der Immobiliengigant Evergrande steht unter großem Finanzdruck. Der Konzern spricht selber von „beispiellosen Schwierigkeiten“. Wie...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft DWN räumt mit Fehlinformationen auf: Rohstoff-Vorkommen in Afghanistan können nicht erschlossen werden

Alle Welt spekuliert über die Rohstoffe in Afghanistan. Nicht so die DWN: Die führt ein Interview mit einer ausgewiesenen Expertin - und...

DWN
Panorama
Panorama Digitalisierung: Wird der Mensch zum Roboter mit DNA?

Bernd Liske beschreibt die den neuartigen Technologien innewohnenden Risiken und was zu tun ist, um auf eine menschenwürdige Zukunft...

DWN
Politik
Politik China nicht mehr größtes Land der Welt: Regierung gerät in Panik, fälscht Volkszählung

China hat viel weniger Einwohner als offiziell behauptet - ein schwerer Rückschlag im Kampf um die weltweite politische und...

DWN
Deutschland
Deutschland Uschi Obermaier wird 75 – „Ich habe nichts verpasst“

Ex-Model Uschi Obermaier hat in ihrem Leben viel gefeiert und die Welt gesehen. Abenteuerlustig ist sie auch noch mit 75 Jahren - und wagt...