Pimco schließt Markt-Krise bei Staatspleite Griechenlands aus

Der US-Fonds Pimco geht davon aus, dass bei einer griechischen Staatspleite große Verwerfungen auf den Finanzmärkten nicht stattfinden werden. Die Märkte hätten sich bereits auf dieses Szenario eingestellt, so Pimco-Chef Douglas Hodge.

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Die Allianz -Fondstochter Pimco erwartet im Falle einer griechischen Staatspleite keine großen Verwerfungen auf den Finanzmärkten. Vereinzelt könne es aber zu „Anpassungen“ kommen, sagte Pimco-Chef Douglas Hodge am Donnerstag auf einer Fachkonferenz in London. Die Finanzmärkte hätten reichlich Zeit gehabt, sich auf einen Bankrott der Athener Regierung vorzubereiten. „Dieses Drama läuft schon seit drei Jahren.“ Inzwischen stünden die Märkte auch einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone relativ gelassen gegenüber. Er hoffe aber, dass Griechenland in der Währungsgemeinschaft bleibe. Ein Ausstieg hätte für Europa eher politische als wirtschaftliche Konsequenzen, ergänzte Hodge.

Die Hoffnungen auf eine Einigung im Schuldenstreit der Geldgeber mit Griechenland schwinden zusehends. Ohne weitere Hilfen der Gläubiger, die dafür konkrete Reformzusagen aus Athen verlangen, droht dem Euro-Land Ende des Monats das Geld auszugehen. Die US-Notenbank warnte zuletzt vor negativen Folgen eines Scheiterns der Verhandlungen für Finanzmärkte und Konjunktur. Pimco ist ein der größten Anleihen-Fonds der Welt. Er hatte sich vor allem unter seinem Gründer, „Bond-König“ Bill Gross, einen Namen gemacht. Gross verließ Pimco vergangenes Jahr im Streit.

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