Finanzen

Ausverkauf an Chinas Börsen zieht andere Märkte nach unten

Der Ausverkauf an den chinesischen Aktienbörsen geht weiter und belastet auch andere Märkte in der Region. In Shanghai fiel der Leitindex am Mittwoch um etwa vier Prozent. Zu Handelsbeginn betrug das Minus sogar sieben Prozent.
08.07.2015 09:54
Lesezeit: 1 min

Der Ausverkauf an den chinesischen Aktienbörsen geht weiter und belastet auch andere Märkte in der Region. In Shanghai fiel der Leitindex am Mittwoch um etwa vier Prozent. Zu Handelsbeginn betrug das Minus sogar sieben Prozent. In Tokio gab der Nikkei-Index um 1,5 Prozent nach, während der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik unter Ausschluss Japans mehr als zwei Prozent verlor.

Die für die chinesischen Aktienmärkte zuständige Aufsichtsbehörde sprach von einer Panikstimmung. Über 500 Firmen wurden vom Handel ausgesetzt. Die Notenbank kündigte an, die Entwicklungen eng zu verfolgen und Stabilisierungsmaßnahmen zu ergreifen. Der chinesische Aktienmarkt hat in den vergangenen drei Wochen etwa 30 Prozent seines Wertes verloren. Allerdings hatten sie sich die Kurse seit November mehr als verdoppelt.

Für Verunsicherung sorgte am Mittwoch zudem die Euro-Zone. Es sei nicht ausgeschlossen, dass sich die Ansteckungsgefahr vergrößere, falls sich die Lage in Griechenland verschlimmere, schrieben die Experten von Barclays in einer Mitteilung. Griechenland muss in den kommenden Tagen Reformvorschläge vorlegen, um noch eine Chance auf Milliardenhilfen der Euro-Staaten zu haben. Andernfalls droht die Staatspleite und ein Austritt aus der Währungsunion.

Der Euro fiel unter die Marke von 1,10 Dollar und wurde zuletzt mit 1,0989 Dollar gehandelt. Der Greenback wurde mit 122,19 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0403 und zum Dollar mit 0,9464.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Politik
Politik Friedensgespräche: Putin und Selenskyj – weshalb die Gegner nicht zusammenfinden
29.08.2025

Die Erwartungen an neue Friedensgespräche zwischen Putin und Selenskyj sind groß, doch Hindernisse bleiben massiv. Misstrauen,...

DWN
Finanzen
Finanzen BYD-Aktie bricht ein: Gewinnserie beim chinesischen E-Autobauer reißt – Preiskrieg belastet den Marktführer
29.08.2025

BYD legt Halbjahreszahlen vor – und überrascht mit einem Rekordumsatz, aber auch dem ersten Gewinneinbruch seit Jahren. Anleger fragen...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Drohnen-Start-up aus Bayern: Donaustahl erhöht Tempo bei Produktion und Finanzierung
29.08.2025

Das Drohnen-Start-up Donaustahl hat seinen Umsatz 2024 verdoppelt und will ab 2026 in Bayern eigene Drohnenmotoren fertigen. Rückenwind...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungslos trotz Job: Wohnungsnot betrifft in Deutschland zunehmend Erwerbstätige
29.08.2025

Die Wohnungslosenzahlen steigen in Deutschland rasant: 474.700 Menschen gelten aktuell als wohnungslos – das sind 8 Prozent mehr als...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Inflationsrate klettert auf 2,2 Prozent: "Inflation ist hartnäckiger als gedacht"
29.08.2025

Die Inflation in Deutschland bleibt ein zentrales Thema: Verbraucherpreise steigen, Kaufkraft sinkt und Ökonomen warnen vor anhaltender...

DWN
Politik
Politik Russland: Angriff auf Ukraine zerstört Hoffnung auf Friedensgespräche
29.08.2025

Ein russischer Luftangriff erschüttert die fragile Hoffnung auf Frieden im Ukraine-Krieg. Während in Kiew zahlreiche Opfer beklagt...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zwischen Kontrolle und völliger Freiheit: Welcher Führungsstil ist vorteilhafter?
29.08.2025

In Zeiten, in denen Gehälter immer seltener das entscheidende Kriterium im Wettbewerb um Arbeitskräfte sind, müssen Arbeitgeber etwas...

DWN
Technologie
Technologie DKB-Störung: Kunden bundesweit vom Online-Banking und der App abgeschnitten
29.08.2025

Die Deutsche Kreditbank kämpft aktuell mit einer massiven Störung. Weder Login noch Überweisungen funktionieren zuverlässig – Kunden...