Schuldenabbau: Glencore prüft Verkauf von Minen

Der Rohstoffkonzern Glencore plant den Verkauf von zwei Kupferminen in Australien und Chile. Der Konzern will auch sein Agrargeschäft verkaufen. Glencore hat Schulden in Höhe von 30 Milliarden Dollar.

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Der Aktien-Kurs von Glencore. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/glencore-aktie/chart?t=month&amp;boerse_id=6" target="_blank">ariva.de</a>)

Der Aktien-Kurs von Glencore. (Grafik: ariva.de)

Der weltweit größte Rohstoffkonzern Glencore will zwei Minen in Chile und Australien verkaufen. Dabei handelt es sich um die Cobar-Mine in Australien mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 50.000 Tonnen Kupfer und die Lomas-Bayas-Mine in Chile mit einer jährlichen Produktion von 75.000 Kupfer, meldet Glencore. „Das wird potenziellen Käufern die Möglichkeit bieten, Angebote für jeweils eine oder beide Minen abzugeben, was zu Verkäufen führen könnte oder auch nicht“, so Glencore.

Zudem verhandelt Glencore mit einem saudi-arabischen Staatsfonds, einem kanadischen Pensionsfonds und dem staatsnahen chinesischen Getreidehändler Cofco über den Verkauf des Agrargeschäfts. Glencore hatte zuvor angekündigt, durch den Verkauf von Sparten wie dem Agrargeschäft insgesamt etwa zwei Milliarden Dollar einnehmen und damit den 30 Milliarden Dollar hohen Schuldenberg abbauen zu wollen. Banken haben bei Glencore ein Kreditrisiko von schätzungsweise 100 Milliarden Dollar. Die Risiken, die in den Derivaten stecken, sind hier nicht mitgerechnet.

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