Finanzen

Marriott will mit Starwood-Zukauf weltgrößte Hotelkette werden

Lesezeit: 1 min
16.11.2015 23:25
Die Hotelkette Marriott will ihren Konkurrenten Starwood für 12,2 Milliarden Dollar übernehmen. Mit dem Zukauf würde Marriott zur weltgrößten Hotelkette aufsteigen.
Marriott will mit Starwood-Zukauf weltgrößte Hotelkette werden

Marriott will mit einem Milliarden-Zukauf zur weltweit größten Hotelkette aufsteigen. Für den Konkurrenten Starwood, zu dem die Sheraton-Häuser gehören, legt Marriott 12,2 Milliarden Dollar in bar und Aktien auf den Tisch, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Durch den Zukauf entsteht eine neue Gruppe, unter deren Dach weltweit mehr als 5.500 Hotels betrieben werden. Marriott stärkt damit seine Geschäfte in Märkten außerhalb der USA.

Die Übernahme soll Mitte 2016 abgeschlossen werden. Starwood hatte sich im April zum Verkauf gestellt. Dazu klopfte der Konzern auch bei InterContinentalHotels, Wyndham Worldwide und bei Staatsfonds an, wie Reuters von Insidern erfahren hatte.

Marriotts Offerte entspricht 72,08 Dollar je Starwood-Aktie. Das ist ein Abschlag von vier Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Nach Bekanntwerden der Kaufpläne gaben Starwood-Papiere im vorbörslichen Handel am Montag 3,3 Prozent nach auf 72,50 Dollar. Marriott-Aktien legten dagegen 1,7 Prozent zu.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

DWN
Finanzen
Finanzen Hiobsbotschaft für Börsen: US-Währungshüter Bullard plädiert für Zinswende 2022

US-Währungshüter James Bullard plädiert für eine Zinswende bereits im kommenden Jahr.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Reederei Maersk: Aktuelle Hafen-Krise größere Störung des Welthandels als Suez-Unfall

Die Überlastung wichtiger Häfen an Chinas Südküste und an Amerikas Westküste spitzt sich zu. Die weltweiten Lieferketten stehen unter...

DWN
Politik
Politik Spahn will prüfen, ob Daten zur Belegung von Intensivbetten monatelang gefälscht wurden

Indizien sprechen dafür, dass Kliniken die Zahl der belegten Intensivbetten viel zu hoch angegeben hatten, um an Bundesgelder zu kommen.

DWN
Finanzen
Finanzen Chancen für Anleger: Der Weltraum wird privat

Privatunternehmen drängen in den Kosmos. Prominente Vorreiter wie SpaceX und Blue Origin bringen Satelliten ins All, versorgen die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ölpreisschock benötigt: Ein Krieg im Nahen Osten würde die Energiewende vorantreiben

Ein regionaler Konflikt im Nahen Osten unter der Beteiligung des Irans würde einen Ölpreisschock auslösen. Die von Erdölimporten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Top-Rohstoffhändler: Der Ölpreis wird auf 100 Dollar steigen

Die großen Rohstoff-Handelshäuser sind sich einig: der Ölpreis dürfte in den kommenden Jahren auf rund 100 US-Dollar steigen.

DWN
Finanzen
Finanzen Schnäppchenjäger treiben den Goldpreis nach Preisrutsch in die Höhe

Nach dem jüngsten Preisrutsch haben Anleger am Freitag wieder bei Gold zugegriffen.

DWN
Finanzen
Finanzen Vorboten der Inflation: Erzeugerpreise mit größtem Sprung seit 2008

Ein viel beachteter Inflationsvorbote schlägt überraschend stark aus.