Politik

Rückstände von Blei in Nudeln: Indien kämpft gegen Maggi

Indien will den Verkaufsstopp für angeblich Blei-verseuchte Maggi-Nudeln nicht aufheben. Die Nahrungsmittelbehörde hat Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das die Fertig-Produkte wieder zulässt. Nestlé verkauft die Nudeln wieder und versichert, sie seien genießbar.
18.11.2015 00:18
Lesezeit: 1 min

Nestlé hat den Streit um seine angeblich bleiverseuchten Maggi-Fertignudeln in Indien offenbar noch nicht ausgestanden. Die indische Nahrungsmittelbehörde FSSAI habe Berufung gegen die Entscheidung eines regionalen Gerichts eingelegt, die umstrittenen Maggi-Nudeln wieder zum Verkauf zuzulassen. Das berichteten mehrere indische Medien am Montag. Der Chef der Nahrungsmittelbehörde wollte sich dazu nicht äußern. Nestlé erklärte, der Konzern sei bislang nicht über den Inhalt einer solchen Berufung informiert worden. Das Unternehmen sei jedoch der Überzeugung, dass das Produkt sicher sei, und werde seinen Standpunkt verteidigen.

Der Konzern hatte den Verkauf der populären Fertignudeln kürzlich wieder aufgenommen, nachdem die Behörden dafür grünes Licht gegeben hatten.

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