Technologie

Das neue iPhone 7: Apple schafft den Kopfhörer-Anschluss ab

Lesezeit: 1 min
08.09.2016 00:53
Die neuen iPhone-Modelle sind wasserdicht - und ohne Kopfhöreranschluss. Nutzer müssen künftig einen kabellosen Kopfhörer oder den sogenannten Lightning-Anschluss benutzen. Die neue Apple Watch 2 verfügt über GPS.
Das neue iPhone 7: Apple schafft den Kopfhörer-Anschluss ab

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Sie sind wasserdicht und haben keinen Kopfhörer-Anschluss mehr: Der US-Technologiekonzern Apple hat am Mittwoch in San Francisco seine neuen Smartphone-Modellei, das Phone 7 und das iPhone 7 Plus, vorgestellt. Kamera und Prozessor wurden verbessert, das Design wurde dagegen nicht stark verändert. Als sichtbarste Neuerung gibt es keinen Anschluss mehr für ein Kopfhörerkabel, worüber schon im Vorfeld heftig spekuliert worden war.

Um mit dem neuen iPhone Musik zu hören, müssen Nutzer künftig einen kabellosen Kopfhörer oder den sogenannten Lightning-Anschluss benutzen. Der Lightning-Anschluss, in den seit geraumer Zeit bei Apple-Geräten das Ladekabel gesteckt wird, sei von Anfang an auch als „großartiger“ Audio-Anschluss konzipiert worden, sagte Apple-Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation. Passende Kopfhörer und ein Adapter für kabelgebundene Headsets werden bei den neuen iPhones mitgeliefert.

Apple stellte bei dem Termin auch die neue Smartwatch Apple Watch 2 vor. Die neue Uhr ist ebenfalls wasserdicht, hat ebenfalls einen schnelleren Prozessor und bietet nun auch GPS.

Das iPhone sorgt bei Apple seit Jahren für den Großteil des Umsatzes und des Gewinns. Allerdings lässt die Nachfrage nach den Geräten naturgemäß nach. Im Ende Juni zu Ende gegangenen dritten Quartal seines Geschäftsjahrs verkaufte Apple 40,4 Millionen iPhones, 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Es war der zweite Quartalsrückgang in Folge. Analog sanken auch Umsatz und Gewinn deutlich.

Die Zahlen unterstreichen die Schwierigkeit für Apple, im zunehmend gesättigten Smartphone-Markt mit immer mehr Konkurrenz weiter zu wachsen. Das iPhone gibt es seit 2007. Ende Juli teilte Apple-Chef Tim Cook mit, dass mittlerweile eine Milliarde Exemplare verkauft wurden. Auf dem weltweiten Smartphone-Markt ist Apple die Nummer zwei hinter dem Rivalen Samsung aus Südkorea.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Das WEF als Selbstbedienungsladen: Die Nebengeschäfte des Klaus Schwab

DWN-Kolumnist Ernst Wolff zeigt auf: Der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, ist ein umtriebiger Geschäftsmann.

DWN
Deutschland
Deutschland KREISS PRANGERT AN: Mehr als 400 Milliarden Euro wandern in die falschen Taschen

DWN-Autor Christian Kreiss stellt höhere Steuern und Enteignungen zur Diskussion.

DWN
Finanzen
Finanzen Was können wir vom Schweizer Rentensystem lernen?

Für die deutsche Altersvorsorge sieht es düster aus. Das belegen Statistiken mittlerweile zu hunderten. Vielleicht hilft ein Blick zu...

DWN
Politik
Politik Mythos Europa: Was bleibt außer Überwachung, Bürokratie und dem digitalen Euro?

Prof. Dr. Werner Thiede setzt sich kritisch mit der Vorstellung auseinander, dass ein geeintes Europa die Lösung für alle Probleme sein...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Gefährdet der Ukraine-Krieg die Neue Seidenstraße?

Um sein gigantisches Projekt umzusetzen, ist für China eines ganz besonders wichtig: Frieden. Doch in der Ukraine tobt der Krieg. Wie wird...

DWN
Technologie
Technologie Künstliche Intelligenz soll Senioren schützen

Zwei Unternehmen wollen die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Pflegeeinrichtungen vorantreiben.

DWN
Finanzen
Finanzen Zinswende der EZB trifft Deutschland besonders hart

Durch die EZB-Zinswende müssen die Euro-Staaten künftig wieder höhere Zinsen zahlen. Besonders hart trifft dies jene Staaten, die...