Schwere Cyber-Angriffe auf das Internet in den USA

Zahlreiche US-Websites sind von einer massiven Cyber-Attacke lahmgelegt worden. Die Behörden tappen über die Urheber im Dunklen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Das Internet in den USA wurde attackiert. (Foto: Level3/Screenshot)

Das Internet in den USA wurde attackiert. (Foto: Level3/Screenshot)

Eine massive Cyberattacke hat laut Hackernews die Webseiten großer Internetunternehmen wie Twitter, Paypal, Netflix und Spotify am Freitag in Teilen der USA und Europas lahmgelegt. Das US-Unternehmen DynDNS teilte am Freitag mit, es untersuche eine Reihe von Angriffen auf seine DNS-Infrastruktur. Der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, sagte, das Heimatschutzministerium beobachte die Situation, könne über mögliche Urheber aber noch nichts sagen.

Das Domain Name System (DNS) ist ein wichtiger Dienst in Netzwerken. Es beantwortet Anfragen zur Namensauflösung.

Die sogenannte DDoS-Attacke begann nach Angaben von DynDNS um 13.00 Uhr deutscher Zeit. Der erste Angriff von etwa zwei Stunden betraf vor allem die US-Ostküste, eine zweite Welle folgte. Nach Angaben der Tech-Seite Golem häuften sich auch im Großraum London die Angriffe.

Golem berichtet: „Der Blogger Brian Krebs schreibt, dass in den vergangenen Tagen bei zahlreichen Webseitenbetreibern Drohmails eingegangen seien, die Bitcoin einforderten und andernfalls mit einem DDOS-Angriff drohten.“

Eine DDoS-Attacke hat eine sehr hohe Schlagkraft. Mehrere Computer greifen dabei gleichzeitig und verbunden eine Webseite oder auch komplette Netzinfrastrukturen an.

In Deutschland war zeitweise auch Amazon betroffen. Die Ausfallkarte des Unternehmens zeigte Störungen in Deutschland, den USA und Japan.

Karten der Seite downdetector.com zeigten, dass Twitter, Netflix und PayPal an beiden US-Küsten Ausfälle hatten. Außerdem ging Twitter in Japan offline.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick