Telekom baut wegen Digitalisierung Stellen ab

Die Telekom will ihr Geschäft in Deutschland neu ordnen. Die neue Struktur betrifft 15.000 Mitarbeiter – Stellen sollen angeblich aber nicht gestrichen werden. Seit Jahren reduziert die Telekom ihre Belegschaft, weil immer mehr Aufgaben von Computern erledigt werden.

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Die Telekom stellt nach Aussagen eines Konzerninsiders ihr umsatzstarkes Deutschlandgeschäft neu auf. Der Bereich werde in Sparten für Privatkunden, Firmen, Service und Technik unterteilt, sagte eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Die neue Struktur betreffe 15.000 Telekom-Mitarbeiter, doch werde es nicht zu Stellenstreichungen kommen. Es sei auch beschlossen worden, dass Tausende Angestellte ab 2019 in der Woche zwei Stunden kürzer arbeiten. Die Telekom wollte sich dazu nicht äußern.

Mitte des Jahres zählte die Telekom weltweit 221.000 Mitarbeiter, davon 68.000 im Deutschland-Geschäft. Das Unternehmen baut seit langem im Stillen Stellen ab: Vor fünf Jahren summierte sich die Zahl der Beschäftigen noch auf 240.000. Einer der Hauptgründe für die Neuausrichtung in Deutschland ist der technologische Fortschritt. Da immer mehr Aufgaben von Computern erledigt werden, werden Menschen überflüssig. Auf dem Heimatmarkt etwa stellt der rosa Riese sein gesamtes Netz schrittweise auf die Internet-Technologie um. Damit fallen viele angestammte Arbeitsplätze weg.

Einer der Kernpunkte der Restrukturierung ist die Zusammenlegung der verschiedenen Kundenservice-Bereiche in Deutschland. Die Leitung geht nach Aussagen der Telekom neu an Ferri Abolhassan, der bislang in der Geschäftskundensparte T-Systems für die IT zuständig ist.

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