Spanien schiebt Privatisierung des Geldhauses Bankia auf

Spanien verschiebt die Privatisierung des vom Staat vor dem Kollaps geretteten Finanzinstituts Bankia.

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Spanien verschiebt laut Reuters die Privatisierung des vom Staat vor dem Kollaps geretteten Finanzinstituts Bankia. Die Regierung werde am Freitag ein Gesetz verabschieden, das eine Privatisierung der Großbank bis Ende 2019 und damit zwei Jahre später als bislang geplant vorsehe, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verschiebung solle ermöglichen, bei dem Verkauf den Großteil der rund 22 Milliarden Euro erlösen zu können, die einst in die Rettung der Bank gesteckt worden seien. Eigentlich sollte das bis Ende 2017 gelingen. Der spanische Fonds zur Banken-Restrukturierung hatte allerdings im November erklärt, die gesunkenen Aktienkurse von Banken erschwerten einen Ausstieg. Der Staat ist mit 65,6 Prozent an Bankia beteiligt.

Das Geldhaus war nach der geplatzten Immobilienpreisblase zum Symbol für Spaniens Finanzkrise geworden. Kaum ein Jahr nach dem Börsengang wurde das Institut vom Staat vor dem Aus gerettet. Zahlreiche Kleinaktionäre verloren dabei Geld. In den vergangenen drei Jahren hat Bankia aber kontinuierlich Fortschritte gemacht.

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