Ausländerfeindliche Unruhen in Polen nach tödlicher Messerstecherei

Nach einer tödlichen Messerstecherei in der Silvesternacht hat es am Sonntag in der polnischen Stadt Elk fremdenfeindliche Unruhen gegeben.

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Die Polizei nahm nach Angaben einer Sprecherin 21 Demonstranten fest, die ein Kebab-Geschäft mit Pflastersteinen und Knallkörpern angegriffen hätten, berichtet die AFP. Die Sprecherin beschrieb die Festgenommenen als „aggressiv“. Der Bürgermeister von Elk rief die Menschen in der nordostpolnischen Stadt zur Ruhe auf.

In der Silvesternacht war dort ein 21-jähriger Pole nach einer Auseinandersetzung mit mehreren Männern erstochen worden. Die Polizei nahm vier Tatverdächtige fest. Nach polnischen Medienberichten stammen sie aus Tunesien, Algerien und Marokko und waren Angestellte des Kebab-Geschäfts, das dann am Sonntag von den Demonstranten attackiert wurde.

Den Berichten zufolge hatten die nun Festgenommenen den 21-Jährigen angegriffen, nachdem dieser in der Silvesternacht einen Knallkörper in Richtung des Geschäfts geworfen hatte. Der Mann sei dann an den Folgen zweier Messerstiche gestorben.

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