Frankreich aufgewühlt: Protest-Stimmung trotz guter Wirtschaftsdaten

 

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21.04.2017 02:18
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Frankreich aufgewühlt: Protest-Stimmung trotz guter Wirtschaftsdaten


Im ersten Teil des Überblicks haben wir zunächst Schwachstellen der französischen Wirtschaft analysiert. Als dominantes Merkmal wurden die Erosion der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, der markante Anstieg der Staatsverschuldung und die Zerstörung der ‚France profonde’ hervorgehoben. Im zweiten Teil sollen die Stärken der französischen Wirtschaft untersucht werden. Dabei zeigt sich: Der Sozialstaat ist immer noch relativ intakt, eigentlich besteht kein Grund warum extreme Kandidaten wie Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon derart für Furore sorgen.

Moderne und intakte Infrastruktur

Der hohen Staatsverschuldung steht bisher eine vergleichsweise intakte und moderne Infrastruktur gegenüber. Die Staatsverschuldung sagt isoliert betrachtet nicht so viel aus, denn auf der Aktivseite stehen unterschiedliche staatliche Infrastrukturen und andere Aktiven gegenüber. Und hier schneidet Frankreich gut ab: etwa im Vergleich zu den Vereinigten Staaten, zum Vereinigten Königreich oder selbst zu Deutschland. Frankreich spielt in einer anderen Liga als diese Länder, was seine Infrastruktur betrifft. Frankreich hat stetig über Jahrzehnte hinweg in den Ausbau, in die Renovation und in die Modernisierung seiner Infrastruktur investiert. In Vergleichstests mit anderen OECD-Ländern kommt das Land in einer Spitzenposition bei der Infrastruktur heraus, wobei in den letzten Jahren die Stagnation in Frankreich nicht spurlos vorübergegangen ist. Das Verkehrsnetz ist ausgezeichnet. Frankreich hat seit den späten 1970er Jahren in ein Hochgeschwindigkeit-Bahnnetz investiert. Das Land ist auf diese Weise intern sehr gut erschlossen und auch international hervorragend angeschlossen. Regelmäßige, überaus effiziente Hochgeschwindigkeits-Verbindungen stehen nach London, Brüssel, Barcelona, Köln/Düsseldorf oder der Schweiz zur Verfügung. Nur mit der Verbindung von Lyon nach Turin hapert es, wobei die Widerstände gegen den Mont-Cenis Basistunnel kommentiert werden können. Auch in den Städten ist der öffentliche Verkehr gut bis sehr gut ausgebaut. Frankreich hat auch ein sehr gut funktionsfähiges Straßennetz. Infrastrukturen wie die Flughäfen, Brücken, die Wasserversorgung, Elektrizität, Schulhäuser, Spitäler wurden immer unterhalten und zeigen nicht die gleichen Anzeichen zu Verfall wie in den USA, im Vereinigten Königreich oder in Teilen West-Deutschlands. Zwischen den Flughäfen in Paris und in Berlin liegen Welten. Frankreich hat dabei den Vorteil eines zentralistischen Staats, wo in Paris geplant und nachher ohne lange Bürgerproteste und Einsprache-Verfahren umgesetzt werden kann. Für die Betroffenen kann dies jedoch schmerzlich sein, wenn eine Behörde in Paris eine TGV-Verbindung, Autobahn oder eine Hochspannungsleitung direkt durchs Einfamilienhaus oder durch das Dorf festgelegt hat.

Qualitativ hochstehendes Erziehungswesen mit sozialen Abstrichen und einem großen Mangel

Frankreich hat ein überdurchschnittlich gutes Erziehungswesen. Die Kinderbetreuung setzt mit schon 3 Jahren schon früh ein. Das Schulsystem beruht auf Tagesschulen. Dadurch wird auch die Berufstätigkeit von Frauen unterstützt. Frankreich hat dadurch im internationalen Vergleich eine relativ hohe Beschäftigungsquote von Frauen. Das erlaubt einerseits einen überdurchschnittlichen oder gehobenen Lebensstandard bei Familien und Ehepaaren –andererseits begünstigt dies auch die Demografie mit wesentlich höheren Geburtenzahlen als etwa in Deutschland oder in den Peripherieländern – mit positiven Folgewirkungen auf das System der Altersvorsorge. Die Quote zwischen Erwerbstätigen und Rentenbezügern ist wesentlich gesünder als in diesen Ländern. Das Bildungssystem profitiert ebenfalls von zentralen Vorgaben, die hohe Standards vorschreiben. Bei den PISA-Tests schneidet Frankreich nur deshalb nicht an der Spitze ab, weil eine zahlenmäßig erhebliche, aber minoritäre Schicht vor allem von Kindern von Immigranten den Standards nicht gewachsen ist. Dabei zeigt sich auch eine Schwäche von Frankreichs Bildungssystem: Die Lehrer sind in Frankreich relativ schlecht bezahlt. Gerade die Betreuung von schulisch schwachen Kindern und solchen aus schwierigen Verhältnissen leidet darunter. Frankreich hat im internationalen Vergleich eine hohe Quote von Abiturienten oder Maturanden. Dabei hat das französische Baccalaureàt durchaus Standards.

Frankreich hat auch eines der besten Universitätssysteme der Welt. Nach den USA und dem Vereinigten Königreich hat Frankreich das Universitätssystem mit den meisten ausländischen Studenten. Verschiedene Universitäten und seine ‚Grandes Ecoles' sind wahre Kaderschmieden für Wirtschaft und Administration. Die Zugangskriterien sind restriktiv, die Kurse hochstehend. Sie sorgen zum Beispiel für einen fast nicht versiegenden Strom von hoch qualifizierten Ingenieuren, aber auch von brillanten Geisteswissenschaftlern. Frankreich ist ein Land der Wissenschaft und Technik, des Intellekts und der Künste – darunter auch die Debattierkunst.

Was in Frankreich dagegen fehlt, ist ein breites System mit Berufslehren und daran anschließend Fachhochschulen wie in Deutschland, in der Schweiz, in den Niederlanden oder in Österreich. Es ist nicht so, dass es keine Berufslehren gibt, aber in der Breite und Tiefe sind sie nicht vergleichbar mit diesen Ländern. So gibt es viel weniger Lehrstellen: nur ungefähr ein Drittel so viel wie in Deutschland. Auch die Lehren sind viel kürzer – im Schnitt etwas mehr als anderthalb Jahre. Sie sind auch weniger harmonisiert. Das ganze Ausbildungssystem produziert dadurch viele Jugendliche mit guten Qualifikationen für den Dienstleistungssektor und für Dienstleistungs- und für Kaderfunktionen in der Industrie. Doch die eigentlichen Produktionsaktivitäten in Industrie oder Handwerk sind ungenügend vorbereitet. Frankreich hat dadurch einen strukturell verzerrten Arbeitsmarkt: Bei relativ hoher (Jugend-)Arbeitslosigkeit fehlen systematisch Handwerker wie Maler, Schlosser, Schreiner und viele andere mehr, aber auch spezialisierte Facharbeiter in der Industrie. Zudem: Weil die breite Berufsbildung für die Arbeiter fehlt, ist auch die Rolle Kündigungsschutzes so wichtig. Bei Verlust der Stelle bei einem Arbeitgeber droht sonst die permanente Erwerbslosigkeit.

Überdurchschnittliche Entwicklungsausgaben mit unterschiedlichen Resultaten

Frankreich hat ein großes wissenschaftlich-technisches Potential aus seinem Ausbildungssystem und aus seiner Tradition und Denkweise. In Mathematik und Ingenieurs-Wissenschaften sind Absolventen des Baccalauréat scientifique und französischer Elite-Universitäten hervorragend vorbereitet. Sie gehören zu den Besten der Welt. Dennoch hat Frankreich ein Technologie-Problem. Während die staatlich alimentierte Grundlagenforschung Weltspitze repräsentiert, hapert es teilweise mit der Umsetzung. Verglichen etwa mit Deutschland sind die Ergebnisse in der angewandten Forschung und Entwicklung teilweise ernüchternd. Frankreich gibt überdurchschnittlich viel für Forschung und Entwicklung aus: Rund 40 Prozent sind staatliche, 60 Prozent privat finanzierte Ausgaben. In allen vergleichenden Untersuchungen kommt Frankreich ordentlich, aber nicht herausragend in Bezug auf Technologie-Intensität weg. Eine Spitzenstellung nimmt Frankreich in spezifischen Bereichen ein, die von großen Programmen aus den 1960er und 1970er Jahren geschaffen worden sind. Technologische Weltspitze existiert typischerweise in staatlich geförderten oder sogar direkt gesteuerten Bereichen: Flugzeugbau und Raumfahrt, Eisenbahnbau, Militärtechnik und Waffensysteme, Atomtechnologie, teilweise in der pharmazeutischen Industrie. Ferner hat Frankreich generell die Kapazität zu Großprojekten, auch und gerade in Zukunftstechnologien. Die Technologie-Intensität ist dagegen in anderen Bereichen nur mittelmäßig. Dies betrifft zum Teil die private verarbeitende Industrie und vor allem den Dienstleistungssektor außerhalb der Finanzdienstleistungen und spezifischer Unternehmens-Dienstleistungen. Ein Beispiel: Frankreich hat einen der vier größten Autokonzerne der Welt (Renault mit seiner beherrschenden Beteiligung an Nissan und Mitsubishi) und den zweitgrößten in Europa (PSA). Beide sind, teilweise nach Krisen, profitabel und soweit wieder gut aufgestellt. Aber sie sind nicht im margenstarken oberen Mittelklassen- und Premium-Bereich tätig, sondern im Kleinwagen und untere Mittelklasse-Bereich, wo geringe Margen, Überkapazität und starker Wettbewerb herrschen. Obschon durchaus historische Anknüpfungspunkte vorhanden sind (Citroën), tun sich die beiden großen französischen Autohersteller enorm schwer, in diese technologieintensiven Segmente aufzusteigen. Dort ist seit langem die deutsche Autoindustrie führend oder zum Teil dominant. Doch andere haben diesen Schritt geschafft, wenn auch nicht unbedingt in Europa: Die japanischen Hersteller (Lexus, Acura), ebenso FCA (Ferrari/Maserati), Jaguar/Land-Rover, Volvo. Die Koreaner (Hyundai/Kia) sind im Begriff, diesen Schritt zu tun. Ausgerechnet die französischen Hersteller, durchaus Riesen, sind in mehreren Anläufen gescheitert.

Medizin und Gesundheitswesen sind Spitzenklasse

Ein weiterer staatlicher Bereich mit hochstehender Qualität ist das Gesundheitswesen. So taucht in den seit 2000 durchgeführten Vergleichen der Weltgesundheitsorganisation WHO Frankreich systematisch an allererster Stelle oder in der Spitzengruppe auf. Frankreich hat ein primär staatliches und staatlich finanziertes Gesundheitswesen. Das Gesundheitswesen ist teuer, liefert aber hervorragende Ergebnisse. Zudem ist es sozial. Drei Viertel der Gesundheitsausgaben werden über Sozialversicherungsbeiträge (‚securité sociale’) bezahlt, rund 15 Prozent über Versicherungen und Genossenschaften, nur rund 10 Prozent sind Ausgaben der Haushalte. Frankreich hat eine Spitzenmedizin entwickelt, die vergleichbar mit derjenigen in den Vereinigten Staaten ist.

Steigende Reallöhne

Frankreich hat von den großen fünf Ländern in Europa die bei weitem stärkste Steigerung der Reallöhne in den letzten 25 Jahren. In Italien und Spanien stagnieren diese seit Anfang oder Mitte der 1990er Jahre. In Deutschland haben sie von 1995 bis 2012 stagniert, sind seither aber leicht angestiegen. Man bedenke, was dies heißt. Die große Mehrheit der Bevölkerung hat keinen oder keinen genügenden realen Zuwachs des Einkommens seit einer Generation. In Deutschland ist die Wirtschaft in diesem Zeitraum aber um rund einen Drittel gewachsen, in Spanien um 50 Prozent. In Italien ist sie seit 2008 schwer eingebrochen. Vorher war das Wachstum aber gar nicht so schwach, stärker jedenfalls als in Deutschland. Im Vereinigten Königreich waren die Reallöhne 1995-2007 steil angestiegen, seither wieder gefallen. Doch Frankreich ist am erfolgreichsten: Die Reallöhne sind relativ stetig gestiegen, haben selbst seit 2008 jährliche Zuwächse von 0.8 Prozent.

Hinzu kommt: Die Entwicklung der Reallöhne in der Grafik basiert auf den durchschnittlichen nominellen Jahresverdiensten. In Frankreich ist aber im Zusammenhang mit der Einführung der 35-Stunden Woche Anfang der 2000er Jahre die durchschnittliche Wochenarbeitszeit signifikant gesunken. Das heißt die Steigerung der realen Stundenlöhne ist in den frühen 2000er Jahren noch ausgeprägter. Wir werden darauf in einem spezialisierten Artikel über den französischen Arbeitsmarkt zurückkommen. Das passt offensichtlich nicht ins normale Bild der Euroländer hinein. Die Lebensqualität für die Beschäftigten ist hoch. Die Wochen- und Jahresarbeitszeit ist im internationalen Vergleich kurz. Die Verteilung der Wachstumsgewinne ist in Frankreich nicht völlig verzerrt wie in vielen anderen Ländern. Das hat einen großen Vorteil: Trotz Rezession ist die Binnenkonjunktur relativ resistent geblieben.

Die soziale Sicherheit ist für die Mehrheit der Bevölkerung immer noch hoch

In Europa hat es in zahlreichen Ländern Arbeitsmarkt-Reformen gegeben, welche die in der Nachkriegszeit aufgebaute Systeme der sozialen Sicherheit ausgehebelt oder teilweise abgeschafft haben. Als Beispiel sei die Agenda 2010 in Deutschland genannt, welche eine ganze Klasse von Erwerbstätigen im Zustand der Dauerarmut geschaffen hat. Deren Situation ist nicht nur gegenwärtig schlecht. Das Rentensystem ist so ausgestaltet, dass die Altersarmut noch massiv und auf breiter Basis zunehmen wird – nicht nur für sie. Noch schlimmer haben die Arbeitsmarktreformen in den Peripherieländern zugeschlagen. Sie haben seit den 1990er Jahren eine große Schicht von Beschäftigten geschaffen, die von jungen Jahren an permanent in zeitlich befristeten Verträgen gefangen sind. Sie haben überhaupt keine Möglichkeit, Feststellen zu finden, und damit berufs- und firmenspezifische Qualifikationen aufzubauen. Sie jobben von schlecht bezahlter Hilfstätigkeit zur nächsten. Selbstverständlich sind sie ebenfalls mit der Perspektive von sehr niedrigen Renten konfrontiert. Ist die Arbeitslosen-Unterstützung schon in Deutschland ungenügend, so ist sie in den Peripherieländern katastrophal. Die Arbeitslosen-Unterstützung ist dort gering und endet schon nach kurzer Frist.

Frankreich sticht demgegenüber positiv hervor. Arbeitsmarkt-Reformen der beschriebenen Art sind bisher weitgehend ausgeblieben. Frankreich hat keine nennenswerten zeitlich befristeten Arbeitsverträge. Teilzeit-Arbeit ist bei Männern rar. Bei Frauen macht sie hingegen rund 30 Prozent der Beschäftigung aus, ist aber zu rund zwei Dritteln gewollt. Die Arbeitslosigkeit bei über 25-Jährigen ist relativ gering, aber stark geschlechtsspezifisch. Bei Männern beträgt sie rund 3 Prozent, bei Frauen hingegen rund 9 Prozent. Der Kündigungsschutz ist gut ausgebaut, sodass die Arbeitslosigkeit von älteren Beschäftigten gering ist. Die Situation ist also völlig anders als etwa in Deutschland oder in den Peripherieländern, wo der Jobverlust bei über 50-Jährigen gleichbedeutend ist mit dem Sozialen Aus. Bei Arbeitslosigkeit sind die Sozialleistungen gut. Und die Renten sind besser gesichert als in den Ländern mit Arbeitsmarkt-‚Reformen‘, weil einfach die Demografie viel günstiger ist. Die Situation für spezifische Gruppen ist hingegen miserabel – vor allem zunächst für Jugendliche mit geringer schulischer Bildung. Das ist gehäuft bei Jugendlichen mit Migration-Hintergrund sowie aus sozial ausgegrenzten Milieus der Fall. Zudem sind effektiv ein Teil der Frauen benachteiligt. Und schließlich haben die Einführung der 35-Stunden-Woche und die teilweise Korrekturen durch nachfolgende Gesetze (Loi Fillon 2003) die Ungleichheit unter den Beschäftigten verstärkt.

Es ist unerklärlich, dass Frankreich unter den großen Ländern in Europa die beste Entwicklung der Reallöhne aufweist, eine vergleichsweise hohe soziale Sicherheit besitzt und dennoch mit einer Erosion und teilweise einem bedenklichen Rückgang der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu kämpfen hat. Es ist offensichtlich, dass dies über längere Zeit nicht haltbar ist. Im nächsten Artikel werden wir einen Teil zur Lösung dieses Puzzles beitragen, wenn wir über Frankreichs Unternehmen, spezifisch über die Multinationalen berichten.



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