OPCW untersucht Giftgas-Vorfall in Syrien

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Ahmet Üzümcü, Chef der OPCW. (Foto: dpa)

Ahmet Üzümcü, Chef der OPCW. (Foto: dpa)

Ein Sprecher der unabhängigen Organisation zur Abschaffung von Chemiewaffen (OPCW) sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Die OPCW untersucht den Vorfall im südlichen Idlib unter dem laufenden Mandat der Fact-Finding Mission (FFM), um Tatsachen über die Vorwürfe der Verwendung von toxischen Chemikalien für feindliche Zwecke in der syrischen Arabischen Republik nachzuweisen. Die OPCW kann und wird keine Informationen über eine laufende Untersuchung veröffentlichen. Diese Politik wird deshalb umgesetzt, um die Integrität des Ermittlungsprozesses und seine Ergebnisse zu wahren sowie die Sicherheit und Sicherheit der OPCW-Experten und des beteiligten Personals zu gewährleisten. Die OPCW spekuliert nicht über Fragen außerhalb des Mandats der Fact-Finding Mission.“

Der Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erwartet von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eine Erklärung für den Umstand, dass Mitglieder der White Helmets zum Zeitpunkt des Giftgasangriffs in Khan Scheichun unversehrt blieben, obwohl sie sich in der Angriffsregion befanden. Konaschenkow sagte laut TASS: „Wenn es wahr ist, dass Sarin in Khan Sheichun verwendet wurde, wie kann die OPCW dann die Tatsache erklären, dass die Scharlatane der White Helmets sich umgeben von Sarin-Wolken ohne Schutzausrüstung hin- und herbewegen konnten. Das konnte jeder sehen.“

Auf Nachfrage der Deutschen Wirtschafts Nachrichten sagte der Sprecher der OPCW zu dem russischen Ansinnen, dass sich die OPVW prinzipiell nicht zu politischen Themen äußere.

Die USA behaupten, es habe sich um einen vorsätzlichen Giftgasangriff der syrischen Armee gehandelt. Schlüssige Belege hat die US-Regierung bisher nicht vorgelegt.

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