Nach Niederlage: AfD geht auf Distanz zu Marine Le Pen

Nach der österreichischen FPÖ geht auch die AfD auf Distanz zum Front National.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Frauke Petry und Marine Le Pen am am 21.01.2017 in Koblenz. (Foto: dpa)

Frauke Petry und Marine Le Pen am am 21.01.2017 in Koblenz. (Foto: dpa)

Die Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl, Alice Weidel, wirft dem Front National (FN) in Frankreich radikalsozialistische Positionen vor. Die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen habe ihren Konkurrenten Emmanuel Macron in der Innen- und Wirtschaftspolitik sowie beim Thema Arbeitnehmerrechte links überholt, sagte Weidel am Montag in Berlin laut Reuters. „Der Front National hat eine ganz klare ultrasozialistische Handschrift“, betonte sie. Le Pen unterlag Macron am Sonntag bei der Stichwahl des Präsidenten.

Weidels Co-Spitzenkandidat Alexander Gauland erklärte, das Spitzentreffen europäischer rechtspopulistischer Parteien im Januar in Koblenz sei aber kein Fehler gewesen. An dem Treffen hatte Parteichefin Frauke Petry teilgenommen. Organisiert wurde es von Petrys Ehemann, dem Europa-Parlamentarier Marcus Pretzell. „Wir haben immer gesagt, dass wir außenpolitisch ähnliche Ziele haben“, sagte Gauland mit Blick auf den FN. Die Wahl in Frankreich habe jedoch eine größere innenpolitische Seite. „Und da – sage ich noch einmal – geht uns das nichts an, was die Franzosen entschieden haben.“

Schon am Wahlabend hatte sich die österreichische FPÖ von Marine Le Pen distanziert.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick